Auerhahn balzt

Ab Mitte März spielt sich an Waldrändern und auf Lichtungen wieder ein seltenes Schauspiel ab: Vorwiegend in der Morgendämmerung balzen die Auerhähne um die Gunst der Weibchen. Die Tiere sind in der Schweiz sehr selten geworden. Schätzungen gehen von noch rund 500 Paaren aus. Als wichtigste Ursache für den Rückgang gilt die Verdunkelung und Verdichtung der Wälder durch veränderte Forstwirtschaft. Störungen durch Wintersportler führen zu einem zusätzlichen Stress. Besonders empfindlich reagieren die Tiere während der Balz- und Brutzeit von Mitte März bis Mitte Juli. Bei wiederholten Störungen können sie die Balzplätze aufgeben und die am Boden gelegte Brut verlassen. Das Auerhuhn lebt vorwiegend in lichten, strukturreichen und mit Bodenvegetation versehenen Wäldern im Jura, in den nördlichen Voralpen und in den zentralen und östlichen Alpen.

Um die Tiere nicht zu stören, sollten Skitourengänger und Schneeschuhläuferinnen Waldränder und Lichtungen meiden und sich nur auf eingetragenen Wegen und bezeichneten Routen bewegen sowie natürlich die Wildruhezonen beachten.

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