Bergsteigen im Binntal Ergänzung zu «Das Binntal – wohin die Sirenen rufen», ALPEN 3/2001

Besteigungen von einsamen Gipfeln im herrlichen Binntal werden durch zwei wenig bekannte Unterkünfte wesentlich erleichtert: Dank der Strahlerhütte Chummibort, 2100 m, lässt sich der Aufstieg zum Helsenhorn in zwei Etappen – ohne Biwak und Umweg – unterteilen. Die Hütte (14 Plätze, Stromanschluss, Duschen) befindet sich südlich von Heiligkreuz auf der Terrasse in der Nähe des Staubeckens Chummibort. Die von Andre Gorsatt, Strahler, 3996 Binn-Imfeld, Natel 079/436 65 77, betriebene Hütte ist normalerweise nicht bewartet; Schlüsseldepot bei André Gorsatt; nur nach Anmeldung. Die Hütte dient als Ausgangspunkt für weitere Touren und Alpinwanderungen wie Hillehorn, Übergang Steinijoch–Simplon, Übergang Mättital–Saflischtal, Übergang Ritterpass–Italien.

Die Mittlenbärghütte, 2359 m, die im östlichen Teil des Binntals liegt, vereinfacht die Zugänge zu Ofenhorn (über Hohsandjoch, Normalroute im Winter), Hohsandhorn und Rappenhorn und ist Etappenort der Tour Soleil (Andermatt– Simplon). Die Hütte (24 Plätze) wird von Roger Mathieu, Bergführer, 3983 Greich/Riederalp, Tel. 027/927 28 65, betrieben. Weitere Informationen zu beiden Unterkünften finden sich unter www.binntal.ch.

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