Bündner Alpen 66 Touren in Fels und Eis zwischen Val Maighels und Monte Disgrazia

Durch den Klimawandel verändert sich die Topografie in den Alpen laufend: Ein 20 Jahre alter Hochtourenführer ist heute oft nicht mehr aktuell, da die Zustiegsrouten nicht mehr den Gegebenheiten entsprechen. Darum sind neue Führer, die auf Gefahren durch Steinschlag oder brüchigen Fels aufmerksam machen, sicher kein Luxus. Nach den Berner und den Walliser Alpen legt der topo.verlag den Band zu den Bündner Alpen vor. Die Mischform zwischen Kletter- und Hochtourenführer richtet sich an ambitionierte Hobbyalpinisten. Der handliche Führer umfasst präzise Kurzbeschriebe von 66 Gipfeln mit Routenverzeichnis, nach Regionen und Schwierigkeitsgraden geordnet. Darin enthalten sind Kletterzeichnungen, Fotos und Kartenausschnitte mit eingezeichneten Routen. In den Kurzinfos mit Hinweisen zu Hüttenunterkünften werden immer auch ­Alternativrouten und Varianten genannt. Die Einteilung der Gipfel nach «Ernsthaftigkeit» (Anhang) ist sportlich: Bei einer Skala von 1–5 läuft etwa der Piz Buin unter «E1», leichte Hochtouren.

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