Commission internationale des Glaciers: Les Variations périodiques des Glaciers

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Extrait des Annales de glaciologie, t. VII. Septembre 1912, pag. 32—47.

Die Schweizergletscher gingen nach den Zusammenstellungen von Forel und Muret im Jahre 1911 sämtlich zurück, auch die, welche nach den früheren Rapporten im Vorrücken begriffen waren, wie der Glacier du Sex rouge und der Untere Grindelwaldgletscher. Nur der Eigergletscher und die zwei Zungen des Firnälpeli waren im Vorrücken begriffen. Über die Ostalpen berichtet Prof. Brückner in Wien. Es lagen ihm Beobachtungen von 35 Gletschern vor, und nicht das geringste Symptom dafür, daß die allgemeine Periode des Rückzugs sich ihrem Ende nähere. Über die italienischen Alpen berichtet Olinto Marinelli in Florenz. Mit wenigen Ausnahmen, darunter einige zweifelhafte Fälle, bleibt der allgemeine Rückgang konstant. Aus den französischen Alpen ist kein Bericht eingegangen. Dr. Axel Hamberg in Upsala konstatiert, daß „ sich die schwedischen Gletscher im allgemeinen noch in einer Anwachsperiode befinden dürften ". Über Norwegen berichtet in englischer Sprache P. A. 0yen in Christiania. Eine zusammenfassende Meinung wird von ihm nicht abgegeben, aber die sonderbare Tatsache konstatiert, daß in Jotunheim verschiedene Teile des nämlichen Gletschers mit verschiedenen Geschwindigkeiten in verschiedenen Richtungen zu oszillieren scheinen. Über Rußland, Nordamerika und Hochasien liegen keine Berichte vor.Redaktion.

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