Das Feigenblatt der Axpo

Die Axpo, die gerne die CO2-Neutralität der Atomkraft herausstreicht, um das Verstrahlungsrisiko kleinzureden, ist unter anderem Eigentümerin des AKW Beznau sowie an Gösgen und Leibstadt beteiligt. Greenpeace wies 2009 nach, dass der Energieriese seine Ökobilanz verfälscht hatte. Das Uran für Beznau bezieht die Axpo, laut einem Bericht der Rundschau des Schweizer Fernsehens, aus der katastrophalen Wiederaufbereitungsanlage im russischen Majak. Die Axpo schlug die Kritik anfänglich in den Wind und drückte sich Monate vor einer klaren Stellungnahme. 2010 musste sie dann aber eingestehen, dass das Beznau-Uran aus Majak stammt. Die Strategie des Aussitzens hat nichts zur wahrung ihres Gesichts beigetragen, sondern verdeutlicht, dass unter dem ökologischen Deckmäntelchen blanke Profitinteressen stecken. Der SAC lässt sich meiner Ansicht nach von der Axpo als Feigenblatt für diese umweltignorante Politik benutzen, die den Grundsätzen des SAC diametral zuwiderläuft. Es ist höchste Zeit, sich aus dieser unheiligen Partnerschaft zu verabschieden

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