Die Hausberge des Kantons Graubünden

Verlag Rüegger, Chur/Zürich 2003. Fr. 36.–

Graubünden ist das Land der 1000 Gipfel. Sagt die Werbung heute. Und hat nicht Unrecht. Wer auf einen nicht zu tiefen Bündner Berg steigt, sieht ein Meer von Gipfeln. Umso erstaunlicher also die Tatsache, dass es in Graubünden Gemeinden gibt, die auf ihrem Gebiet keinen Berg, ja nicht einmal einen Hügel aufweisen. Versam zum Beispiel in der Rheinschlucht. Oder Tartar im Domleschg. Welch ein Name übrigens! Wer im Buch Die Hausberge des Kantons Graubündens blättert und liest – es stellt die Höhen oder eben Untiefen der 208 Bündner Gemeinden vor –, wird noch viel mehr Unbekanntes entdecken. Den Crap Furo, eine knapp 100 Meter hohe Steinnadel oberhalb von Surava. Den Stagn im Misox. Den Zipperspitz, den sich gleich drei Gemeinden teilen. Was auch bei anderen Spitzen der Fall ist. Und so sind einige Hausberge mehrfach vertreten; das Stätzerhorn gleich vier Mal, Piz Linard, Calanda, Piz Mundaun und Pizzo Paglia drei Mal. Pizzo Paglia? Genau das macht den Reiz des Buches aus: Man lernt neue Berge kennen. Und altbekannte neu. Nur die Fotos dürften da und dort besser sein, und manchmal wäre eine Bildlegende wünschenswert, um den Hausberg besser einordnen zu können. 1 a

Daniel Anker, Bern 1 In gleicher Ausstattung zum gleichen Anlass, nämlich zu « 200 Jahre Kanton Graubünden », sind zudem die Bände « Die Gemeinden des Kantons Graubünden » und « Die Staatsverfassung Graubündens » erschienen. Wer alle drei Bände kauft, kriegt sie in einem Schuber.

DIE ALPEN 10/2003

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– am 7.9.2003 auf dem Oberaargletscher Bhend-Eispickel, 70 cm, mit der

1 Brandt Maurice: Clubführer Walliser Alpen 2. vom Gr. St. Bernhard zum Col Collon, SAC-Verlag, Bern 1999. Banzhaf Bernhard Rudolf: Alpinwandern Wallis, 2. Auflage, SAC-Verlag, Bern 2003

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