Die kühnste Bahn der Welt. Die Rhätische Bahn in Literatur und Kunst

Verlag Hier & Jetzt, Zürich 2010, ISBN 978-3-03919-143-7. Fr. 48.–

« Es ist eine Schmalspurbahn, die man nach längerem Herumstehen in windiger und wenig reizvoller Gegend besteigt, und in dem Augenblick, wo die kleine, aber offenbar ungewöhnlich zugkräftige Maschine sich in Bewegung setzt, beginnt der eigentlich abenteuerliche Teil der Fahrt, ein jäher und zäher Aufstieg, der nicht enden zu wollen scheint. » So beschreibt Thomas Mann in seinem Zauberberg Hans Castorps Begegnung mit der kleinen Roten, wie die RhB sich heute nennt. Bahnfahren inspiriert, das gilt noch immer, wenn sich etwa Peter Bichsel im Land herumkutschieren lässt. Es galt aber auch früher, und wie es scheint, haben die Linien der RhB einen besonderen Reiz auf die schreibende Zunft ausgeübt. Aber nicht nur auf diese, auch die Maler, die Werber und die Grafiker haben sich mit dem Bündner Stahlross auseinanderge- setzt – auch davon ist eine Menge im Buch zu sehen.

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