Die neue LVS-Gerätegeneration im Vergleich

LVS-Test 1998 durch das SLF Nach 1990 und 1994 hat das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos ( SLF ) ein weiteres Mal einen internationalen Vergleichstest der Lawinenver-schütteten-Suchgeräte organi-siert.2 Damit sollte Klarheit über die Qualität der neu auf den Markt kommenden Suchgeräte, die alle umfassende optische Suchhilfen auf digitaler Basis beinhalten, geschaffen werden.

Ziel der Versuche war, den aktuellen Stand der Technik abzuklären, den Benutzern eine verlässliche Beurteilung der am Markt erhältlichen Geräte zu ermöglichen und den Herstellern Stärken und Schwächen ihrer Produkte aufzuzeigen.

Vorgehen

Je fünf LVS-Geräte von sechs verschiedenen Herstellern wurden für den Test ausgewählt. Drei der getesteten Gerätetypen waren Neuentwicklun-gen mit optischen Suchhilfen und teilweise digitaler Technologie: Arva 9000 ( Frankreich ), Ortovox M1 ( Deutschland ) und Tracker DTS ( USA ). Vom Ortovox M1 standen nur Vor-seriengeräte zur Verfügung. Die anderen drei Geräte waren konventioneller Bauart und wurden als Refe-renzgeräte zu den Vergleichstests von 1994 in den Test mit einbezogen: Barryvox VS 2000 ( Schweiz ), Fitre Snow Bip II ( Italien ) und Pieps 457 Opti 4 ( Österreich ).

An insgesamt 17 Tagen im September und Oktober 1998 wurden die Geräte im Feld getestet. Weit über 1000 Reichweitenversuche und über 400 Lokalisierungsversuche wurden auf Les Diablerets ( Glacier de Tsanfleuron, Schweiz ), auf dem Stilfserjoch ( Italien ), in Allevard ( Frankreich ) und auf dem Stubaigletscher ( Österreich ) durchgeführt. Bei den Versuchen in Diablerets waren die Testpersonen Angehörige der Winterrettung des SAC und der Armee-Lawinenabteilung 1. Eine detaillierte Versuchsanleitung und die Versuchs-begleitung durch ein Testteam des SLF ( Georges Krüsi, Peter Weilenmann und Frank Tschirky ) sollten möglichst einheitliche Versuchsbedingungen gewährleisten. Anschliessend an die Feldversuche wurden die Be- 1 Der folgende Artikel ist eine Zusammenfassung des ausführlichen Testberichts, der als SLF-Mitteilung Nr. 57 erscheint und beim Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung, Flüelastrasse 11, 7260 Davos Dorf, bestellt werden kann.

2 Der Vergleichstest « LVS-98 » stand unter dem Patronat der Internationalen Kommission für das Alpine Rettungswesen ( IKAR ). Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu hat die umfangreichen Tests finanziell unterstützt. Erneut konnten verschiedene Alpinverbände und Organisationen aus dem In-und Ausland ( Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich ) für die Mitarbeit gewonnen werden: SAC Winterrettung, A Law Abt 1, ANENA, AINEVA, DAV, ÖAV.

Die Lokalisierungsversuche wurden auf einem sogenannten 60-Meter- und einem 30-Meter-Messfeld durchgeführt. Damit wurde versucht, den unterschiedlichen Reichweiten der Geräte Rechnung zu tragen. Die Messfelder mit den Abmessungen 140x100 m und 70x50 m wurden jeweils abends gewalzt.

teiligten mittels eines detaillierten Fragebogens zu Funktionssicherheit, Bedienung, Ortungssystem, Tragsystem und Gebrauchsanweisung befragt. Schliesslich wurden alle Geräte von einem zertifizierten Prüflabor elektronisch ausgemessen und die wichtigsten Geräteeigenschaften überprüft, um festzustellen, ob die europäischen Normanforderungen ( ETS 300 718 ) erfüllt wurden.

Resultate der Feldversuche

Reichweite Die Feldtests zeigten, dass die mittleren Reichweiten der neuen Geräte ( ca. 20 bis 30 m ) teilweise deutlich kleiner sind als bei den bewährten Referenzgeräten, bei denen sie ca. 30 bis 45 m betragen. Daraus ergeben sich für die neuen Geräte relativ kleine Suchstreifenbreiten von 18 bis 21 m. Die Suchstreifenbreite ist so definiert, dass ein Verschütteter in höchstens 2 von 100 Fällen übergangen wird.

Suchzeit In den Lokalisierungsversuchen wurde lediglich die Zeit für die sekundäre Suche, d.h. vom ersten Signal bis zur Punktortung gemessen. Die Sender-Geräte waren 1 m tief vergraben. Von den drei neuen Geräten schneidet in den Lokalisierungs-versuchen der Tracker DTS am besten ab, gefolgt vom Ortovox M1. Mit die- sen beiden Geräten wurden durchschnittlich ( bei ca. je 30 Versuchen ) kürzere Suchzeiten erreicht als bei den beiden Referenzgeräten Barryvox VS 2000 und Pieps 457 Opti 4. Dieses Resultat dürfte sogar noch etwas deutlicher ausfallen, wenn die Tests durch Personen durchgeführt werden, die mit den Referenzgeräten weniger vertraut sind.

Lokalisierungsgenauigkeit Bei den Versuchen zur Lokalisie-rungsgenauigkeit waren die Sender wiederum 1 m tief vergraben. Die bewährten Geräte mit analoger Akustik schneiden etwas besser ab, die Unterschiede sind allerdings eher klein. Die Mittelwerte ( Median ) liegen zwischen 34 cm für das beste Gerät ( Barryvox VS 2000 ) und 70 cm für das schlechteste Gerät ( Arva 9000 ). Die Streuungen sind aber unterschiedlich und teilweise recht gross. Der Anteil der Fälle, in denen die Abweichung weniger als 80 cm beträgt, ist beim Arva 9000 57%, beim Tracker DTS 67% und beim Ortovox M1 71%. Arva 9000 verzeichnet eine sehr grosse Streuung, was sich auch schon bei den Reichweiten und Lokalisierungs-zeiten gezeigt hat, die klar auf gewisse Probleme der verzögerten Anzeige des Empfangssignals hindeuten. Die teilweise doch recht erhebli- chen Abweichungen zeigen deutlich, dass Sondieren als Verifikation vor dem Graben sehr nützlich ist.

Probleme bei zwei eingeschalteten Sendegeräten Die Versuche mit zwei Sendern, um das Verhalten bei mehreren Verschütteten zu testen, zeigten teilweise bedenkliche Resultate. Die beiden Sender waren in einem Abstand von 5 m vergraben, der eine in 0,5 m, der andere in 1 m Tiefe. Mit dem Arva 9000 wurde bei insgesamt 17 Versuchen in 15 Fällen gar nicht erkannt, dass ein zweiter Sender vorhanden war. Auf diesen Umstand hingewiesen, konnten fünf Suchende den zweiten Sender trotzdem nicht lokalisieren. Mit dem Tracker DTS erkannten immerhin 11 von 23 Testpersonen die Doppelverschüttung, trotz Hinweis konnte aber in 5 Fällen der zweite Sender nicht lokalisiert werden. Am besten von den drei Neuent-wicklungen schnitten die Funktions-muster des Ortovox M1 ab: 13 von 15 Testpersonen erkannten das Vorhandensein von zwei Sendern; und nur in einem Fall konnte der zweite Sender trotz Hinweis nicht lokalisiert werden. In allen Fällen handelte es sich um erfahrene Testpersonen. Auch wenn davon ausgegangen werden muss, dass in vielen Fällen bei der Kameradenrettung die Zahl der Ver- Die getesteten Geräte: vorne die Neuentwicklungen ( v. I. ): Tracker DTS, Ortovox M1, Arva 9000; hinten die Referenzgeräte: Barryvox VS 2000, Pieps 457 Opti 4 und Fitre Snow Bip II schütteten bekannt ist, ist dieses Resultat doch sehr enttäuschend ausgefallen. Auch mit den bewährten Geräten traten teilweise Probleme auf. Es liegen aber nur wenige Resultate vor. In 3 von 8 Fällen erkannte die Testperson mit einem Pieps 457 Opti 4 den zweiten Sender nicht, konnte ihn, darauf hingewiesen, aber lokalisieren. In den restlichen 5 Versuchen mit dem Barryvox VS 2000 und dem Fitre Snow Bip II wurden beide Sender gefunden.

Fehlbedienungen Während der rund 400 Lokalisie-rungsversuche traten wiederholt Fehlbedienungen auf. In rund 3% der Fälle wollten die Testpersonen die Suche mit einem nicht richtig vorbereiteten Gerät, mit dem ein Verschütteter unmöglich hätte aufgefunden werden können, beginnen. Dieser Prozentsatz ist recht gross, wenn man bedenkt, dass es sich hauptsächlich um geübte Testpersonen und gestellte Suchübungen handelte. Man muss sich die Situation bei einem Lawinenunglück vorstellen, wenn der Suchende unter grossem Stress steht. Einige der LVS-Gerätety-pen zeigen dem Suchenden offensichtlich zu wenig deutlich an, in welchem Betriebsmodus sich das Gerät befindet.

Sicherheit, Medizin, Rettungswesen Reichweitenversuch auf dem Glacier de Tsanfleuron, ca. 2830 m ü. M. ( Les Diablerets ) vom 21. bis 25. September 1998. Testper-

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Die beim Tracker DTS und beim Barryvox VS 2000 vorhandene automatische Umschaltung auf Senden bleibt umstritten und wurde von den Testpersonen mehrheitlich als negativ beurteilt.

Die Versuche während eines Tages mit einer Schulklasse von 12- bis 14-jährigen Mädchen und Knaben ergaben keine wirklich aussagekräftigen Resultate. Die Anzahl Versuche war zu gering. Getestet wurden die drei neuen Geräte und das Pieps 457 Opti 4. Die Suchzeiten zeigen keine wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräten. Die Streuung ist sehr gross. Bei den Resultaten zur Lokalisierungsgenauigkeit ist aber das gute Abschneiden des Tracker DTS aufgefallen. Die Sender waren bei diesen Versuchen nur 30 bis 50 cm tief vergraben.

Problematik der kleinen Suchstreifenbreite Anhand zweier konkreter Beispiele von Lawinenablagerungen, einer kleinen von 30 m Breite und 40 m Länge sowie einer mittleren von 50 m Breite und 80 m Länge, wurde berechnet, wie eng Suchstreifenbreite, Lokalisierungszeit und gesamte Ber-gungszeit verknüpft sind. Eine grössere Reichweite bedeutet nämlich eine kurze primäre Suche, dafür eine längere sekundäre Suche. Mit einem Gerät geringer Reichweite geht die Suche relativ schnell auf einer kleinen Lawine, dauert dafür aber um einiges länger auf einer grossen Lawine. Ein Gerät mit einer relativ grossen Reichweite ist verglichen mit einem Gerät mit kleiner Reichweite auf einer kleinen Lawine nur wenig langsamer, dafür aber wesentlich schneller auf einer wirklich grossen Lawine.

Die Tabelle auf S. 17 bietet eine Zusammenfassung einiger Resultate der Feldversuche.

sonen waren drei Angehörige der SAC-Winter-rettung und sechs der Ar-mee-Lawinenabteilung 1.

Resultate aus Labortests und Fragebogen

Labortests Genauigkeit der Sendefrequenz Die Frequenz von 457 kHz wird von allen Geräten innerhalb der Normtoleranz eingehalten. Die Genauigkeit der Sendefrequenz der beiden Referenzgeräte Barryvox VS 2000 ( +2 Hz ) und Pieps 457 Opti 4 ( ±0 Hz ) ist hervorragend. Grössere Abweichungen, die sich zweifellos negativ auf die Kompatibilität auswirken, aber innerhalb der Normtoleranz von ±100 Hz liegen, verzeichnen Tracker DTS ( +60 Hz ) und Ortovox M1 ( -49 Hz ). Beim Ortovox M1 fiel die Sendefrequenz bei tiefen Temperaturen bei drei von fünf getesteten Geräten ( aus der Vorserie ) sogar knapp unter die Toleranzgrenze.

Sendefeldstärke bzw.reichweiten Bei allen getesteten LVS-Geräten ist die Sendefeldstärke nahe beim maximal zulässigen Normwert. Damit resultieren bei allen Geräten erfreu-

Zusammenfassung der Resultate der Feldversuche

Empfänger mittleree Suchstreifen- mittlere Loka- mittlerer Reichweite breite lisierungszeit Suchfehler, Arva 9000 28 m 18 m 3:14 Min.

70 cm Orto vox M1 30 m 21 m 2:22 Min.

48 cm Tracker DTS 20 m 20 m 2:04 Min.

50 cm Barryvox VS 2000 45 m 50 m 3:09 Min.

34 cm Pieps Opti 4 31 m 29 m 2:54 Min.

54 cm lieh grosse Sende-Reichweiten. Diese Reichweite wird durch tiefe Temperaturen ( -20°C ) nur minimal verringert. Der Einfluss des Batteriezustandes ist hingegen leicht grösser als der Tem-peratureinfluss. Hier ergaben sich Messwerte, die einer Reduktion der Reichweite um bis zu 10% entsprachen. Die Batterielebensdauer im Be-triebsmodus Senden betrug bei den meisten Geräten rund 300 Stunden; die Spannweite reichte von 180 ( Tracker DTS ) bis zu 700 Stunden ( Barryvox VS 2000 ).

Empfängerempfindlichkeit Die grössten Unterschiede traten bei der Empfängerempfindlichkeit auf, und zwar nicht nur zwischen den Geräten der verschiedenen Hersteller, sondern auch innerhalb derselben Marke. Während beim Arva 9000 und beim Barryvox VS 2000 die Labormes-sungen klar genügende Werte ergaben, waren diejenigen für Pieps 457 Opti 4 und Ortovox M1, verglichen mit der ETS-Norm, knapp nicht genügend. Noch geringer waren die vom zertifizierten Elektroniklabor gemessenen Werte der Empfängerempfind-lichkeit beim Tracker DTS.

Auswertung Fragebogen Anhand eines Fragebogens mit 40 Fragen sind die Geräte von allen Testpersonen nach erfolgtem praktischen Suchen ( subjektiv ) beurteilt worden.3 3 Die Fragen gliedern sich in folgende 5 Hauptabschnitte: Funktionssicherheit, Bedienung, Ortungssystem, Tragsystem, Gebrauchsanweisung und Allgemeines. Die Bewertung der drei neuen Gerätetypen basiert auf den Antworten von je 52 Fragebogen. Bei den Refe-renzgeräten liegen weit weniger auswertbare Fragebogen vor, nämlich nur 11 beim Barryvox VS 2000, 15 beim Fitre Snow Bip II und 21 beim Pieps 457 Opti 4. Die verwendete 5stufige Notenskala reicht von sehr schlecht ( Note 1 ) bis sehr gut ( Note 5 ).

Die mittlere Lokalisie-rungszeit ( sekundäre Suche ) ist die Zeit vom ersten Signal bis zur Punktortung und stellt damit nur einen Teil der gesamten Ber-gungszeit dar. Die Zeiten sind nicht repräsentativ für die Suche auf einer Lawinenablagerung. Im Ernstfall kann die Suche wesentlich länger dauern. Der mittlere Suchfehler ( Medianwert ) bezieht sich auf eine Verschüttungstiefe von 1 m.

Plastikrohr mit Fixier-einsatz zum « Vergraben » der Sendergeräte - Von den drei neuen Geräten schneidet das Ortovox M1 am besten ab. Es erzielt in den drei wichtigen Abschnitten Funktionssicherheit, Bedienung und Ortungssystem praktisch gleich gute Noten wie das Refe-renzgerät Pieps 457 Opti 4. Die guten Noten beim Ortungssystem beruhen beim Ortovox M1 allerdings auf der Beurteilung des bewährten akustischen Teils; die optische Suchhilfe hingegen wird in vielen Kommentaren als mangelhaft beurteilt.

- Zweitbestes der neuen Geräte ist der Tracker DTS, der vor allem für die Bedienung schlechtere Noten erhält.

- Klar schlechtestes Gerät ist das Arva 9000, das für den Abschnitt Ortungssystem zudem eine ungenügende Durchschnittsnote erzielt.

Interessant ist der Vergleich der Anzahl ungenügender Noten. Von den gesamthaft 50 Antworten wird das Barryvox VS 2000 in zwei Punkten als ungenügend beurteilt, beim Pieps 457 Opti 4 und beim neuen Ortovox M1 sind es 3, beim Fitre Snow Bip II 6, beim Tracker DTS 8 und beim Arva 9000 11 Punkte mit ungenügender Durchschnittsnote. Auch die bewährten Referenzgeräte sind demnach nicht frei von Mängeln. Die Testpersonen beurteilten z.B. beim Barryvox VS 2000 Grösse, Gewicht und Preis sowie das automatische Umschalten als negativ.

Schlussfolgerungen

Gesamthaft gesehen ( Feldversuche, Labortests, Fragebogen ) hat von den drei getesteten Neuentwicklungen das Ortovox M1 am besten abgeschnitten, gefolgt vom Tracker DTS; deutlich zurück liegt das Arva 9000, das allgemein die schlechtesten Noten erhielt.

Sicherheit, Medizin, Rettungswesen Obwohl bei allen drei neuen Geräten Fortschritte bei der Benutzer-führung ( optische Suchhilfen auf digitaler Basis ) und damit beim Ortovox M1 und beim Tracker DTS auch bei der Lokalisierungszeit erzielt wurden, sind andererseits ganz klar auch noch Mängel vorhanden. Diese betreffen vor allem die Ortung von mehreren Verschütteten ( Arva 9000, teilweise Tracker DTS ), das Ortungssystem ( Arva 9000, teilweise Ortovox M1: optischer Teil ) sowie die Handhabung ( alle drei Geräte ). Aus Schweizer Sicht müssen auch die Suchstreifenbreiten der drei neuen Geräte als ungenügend bezeichnet werden. Entsprechend eindeutig ist denn auch die Empfehlung der IKAR, die klar zum Ausdruck bringt, dass lebenswichtige Sicherungsgeräte keine gravierenden Mängel aufweisen dürften ( vgl. Kasten ).

Zweifellos gehen die Neuentwick-lungen in die richtige Richtung. Die neuen optischen Anzeigen bringen Vorteile, sind aber oft zu umfangreich und zum Teil gar verwirrend. Beim Ortungssystem ( Tracker DTS: zwei Empfangsantennen, beste Richtungsanzeige ) oder bei der Kombination von analoger und digitaler Technologie ( Ortovox M1 ) sind vielversprechende Lösungsansätze gefunden worden. In einfachen Situationen ( kleine Lawine, nur ein Verschütteter, kleine Verschüttungstiefe usw. ) dürften Ungeübte mit dem Tracker DTS oder dem Ortovox M1 wohl doch eher bessere Erfolge erzielen als mit den bewährten Geräten. Als positiv ist auch das teilweise Verschwinden der Empfindlichkeitsregler zu bezeichnen. Es ist deshalb zu hoffen, dass die Hersteller sich von den Testresultaten nicht entmutigen lassen, sondern die festgestellten Mängel rasch beheben werden. Die aktuelle Dynamik bei der Neuentwicklung von LVS-Geräten wird zweifellos zu wesentlichen Verbesserungen für die Benutzer führen. Es scheint durchaus möglich, mit noch weiterentwickelten Geräten dem Ziel eines leicht zu bedienenden, effizienten und zuverlässigen Rettungsgerätes für die Suche nach Lawinenverschütteten in naher Zukunft einen wesentlichen Schritt näher zu kommen.

Jürg Schweizer, SLF Davos IKAREmpfehlung zu LVS-Geräte Die IKAR stellt auf Grund der Testresultate fest, dass bei den drei neuen Geräten der erreichte Stand der Technik in wichtigen Teilaspek-ten noch unbefriedigend ist. Die IKAR empfiehlt deshalb, vorderhand nach wie vor Geräte mit bewährter Technologie ( z.. " " .B. Arva 8000, Barryvox VS 2000, Fitre Snow Bip II, Ortovox F-1, Pieps 457 Opti 4 ) einzusetzen. Allerdings erfordern diese Geräte älterer Bauart vom Benutzer gute Kenntnisse über die Suchverfahren und viel Übung, damit die Geräte im Ernstfall effizient eingesetzt werden können.

Die IKAR ersucht die Hersteller der neuen Geräte, die bei den Tests festgestellten Mängel zu beheben und die Geräte weiter zu entwickeln. Der eingeschlagene Weg ist der richtige. So sind beispielsweise beim Ortungssystem ( Tracker DTS ) oder bei der Kombination von analoger und digitaler Technologie ( Ortovox M1 ) vielversprechende Lösungsansätze gefunden worden. Es müssen Geräte entwickelt werden, die es in Zukunft auch dem ungeübten Benutzer erlauben, selbst in einer Stresssituation schnell und mit Erfolg nach Verschütteten suchen zu können.

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Einzahlung auf PC 30-6110-1, Geschäftsstelle SAC, Postfach, 3000 Bern 23, mit Angabe von Gerätetyp, Menge und Lieferadresse. Auslieferung erfolgt nach Zahlungseingang.

17'vgl. DIE ALPEN 11/98, S. 17

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