Frauen im Schneegestöber Historischer Moment

Weil sie dem SAC nicht beitreten konnten, begannen die Schweizer Bergsteigerinnen am 27. Februar 1918 mit der Gründung des Club Suisse des Femmes Alpinistes ihre eigene Clubgeschichte zu schreiben. Mangels eigener Hütten im Hochgebirge mietete der Schweizerische Frauen-­Alpen-­Club (SFAC) oft Unterkünfte in tieferen Lagen als Ausgangspunkt für Touren. Darüber berichten die beiden Hüttenbücher aus der Sammlung des Alpinen Museums der Schweiz in Bern: das «Livre de cabanes», 1919–1929, und das «Hüttenbuch», 1930–1954. Zwei Kostbarkeiten, in denen die Clubistinnen ihre Clubwochen und Tourentage mit Texten, Gedichten, Zeichnungen und Fotos schildern. Die beiden Hüttenbücher sollte man wenigstens digital herausgeben – das ALPS denkt natürlich daran, es ist aber wie immer eine Frage des Geldes. Hier ein kurzer Eintrag aus dem zweiten Hüttenbuch. 1954 lagen die Ostertage mitten im April. Neun Mitglieder der Sek­tion Basel des SFAC und zwei Gäste logierten im Chalet Central in Engelberg, das der Club damals gemietet hatte.

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