Gründung der SAC-Sektion Brandis

Die 109. Sektion des Schweizer Alpen-Clubs Am 31. Mai 1997 wurde im Kalchofen in Hasle-Rüegsau die SAC-Sektion Brandis gegründet. Der neu entstandenen Sektion gehören rund 310 Mitglieder an. Sie zeichnet sich durch ein vielfältiges Tourenprogramm sowie ihre tiefe Verwurzelung bei den Mitgliedern aus.

Von der Subsektion zur Sektion Gemeinsame Bergerlebnisse und die wachsende Zahl von Bergfreunden im mittleren Emmental waren die Gründe, die vor 77 Jahren im Rüegs-auschachen zur Gründung der Subsektion Hasle-Rüegsau der SACSektion Burgdorf führten. Am I. Oktober 1919 nahm die Subsektion Hasle-Rüegsau ihre Tätigkeit auf.

Im Oktober 1996, als die Subsektion auf eine Grösse von 260 Mitgliedern angewachsen war, reichte der Vorstand dem ZV das Begehren ein, eine eigene Sektion zu gründen. An der Sitzung des Zentralkomitees vom 7. Dezember 1996 wurde der Gründung der SAC-Sektion Brandis einstimmig zugestimmt.

Attraktives Tätigkeitsprogramm Am 31. Mai 1997 fand schliesslich die sehr beeindruckende Gründungsversammlung statt. Mit tosendem Applaus wurde der Freude über die einstimmige Zustimmung zur Gründung der neuen Sektion Ausdruck gegeben.

Die SAC-Sektion Brandis vereinigt vor allem Mitglieder aus dem mittle- Neue Abonnementspreise ab 1.1.98 AbonnementsartsFr.

SAC-Mitgliederabo Inland24. SAC-Mitgliederabo Ausland 34. Nichtmitgliederabo Inland50. Nichtmitgliederabo Ausland 66. 1 Vgl. DIE ALPEN, 7/97, S.8 und 24 Aktive neue SAC-Sektion Brandis: Junge Sektionsmitglieder beim Klettertraining im Frühjahr ren Emmental. Die meisten sind hier aufgewachsen und in der Gegend verwurzelt. Das gibt der neuen Sektion den nötigen Zusammenhalt. Die Sektion hat ein attraktives Tätigkeitsprogramm. Sie hat bereits verschiedene Kinderbergsteigerlager mit bis zu 30 Kindern durchgeführt. Die SAC-Jugend ist im Aufbau begriffen.

Die Sektion Brandis freut sich über die nun erhaltene Selbständigkeit und auf die Mitarbeit im Gesamt-SAC.

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Seit 1860 sind die schwierigsten Passagen der Matterhom-Norrrial-route mit Seilen gesichert. Am 1O. August 1865 stieg eine Partie der Sektion Diablerets des SAC über die Diablerets-Südflanke auf. Auf knapp 3000 m Höhe erstellten sie eine der ersten Gebirgshütten der Alpen und richteten zugleich den « Pas du Lustre » ein. Sie erleichterten den Übergang, indem sie einige Steinbrocken wegräumten und Eisenpflöcke anbrachten.

1875 wurde der Half Dome in Kalifornien über die Ostflanke erstmals bestiegen. Anderson gelangte ein paar Wochen später auf den Gipfel, indem er Löcher bohrte. Stifte setzte und diese mit Seilen verband. Die Besteigung der Aiguille du Géant im Montblanc-Massiv, die 1880 von A.F. Mummery und A. Burgener als « absolutely inaccessible by fair means » - die Verhältnisse am Berg waren allerdings bei ihrem Versuch sehr schlecht - bezeichnet wurde, gelang zwei Jahre später einer von den Maquignaz geführten Seilschaft. Sie hatten drei Tage dafür gebraucht, Haken und Kabel anzubringen. Später erleichterten Fixseile den Aufstieg.

1886 beschreibt E. Zsigmondy in seinem Werk Die Gefahren der Alpen^ die Verwendung von Standhaken und Haken, um den Seilersten zu sichern. Zuvor war der Gebrauch dieser damals noch sehr schweren, schmiedeisernen Hilfsmittel kaum bekannt. Der Vorsteiger musste sich, nachdem er einen Haken gesetzt hatte, losseilen und das Seilende durch die Hakenöse fädeln oder aber eine Seilschlinge benützen, um die Verbindung Seil-Haken sicherzustellen. Die dritte Möglichkeit war, sich einfach am Haken hochzuhissen.

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