Hüttenstatistik 2000/2001 Sanfte Erholung

Nach zwei Jahren mit rückläufigen Übernachtungszahlen beherbergten die SAC-Clubhütten 2000/2001 wiederum mehr Gäste. Mit insgesamt rund 275 000 Logiernächten wurde das Vorjahresergebnis um gut 3 Prozent übertroffen.

Einige der in Um- oder Neubau befind-lichen Hütten konnten im vergangenen Jahr wieder eröffnet werden, so etwa die Albigna-, die Bächlital-, die Bertol-, die Hollandia-, die Kesch-, die Oberaarjoch-und die Turtmannhütte. Die Cristallinahütte und die ebenfalls zerstörte Topalihütte werden im Laufe des Jahres 2002 fristgerecht wieder aufgebaut und im Spätsommer 2002 der Nutzung zugeführt. 

Über die letzten fünf Jahre betrachtet, konnte der stetige Rückgang der Übernachtungszahlen seit dem sehr guten Jahr 1997 wieder etwas aufgefangen werden. Zu hoffen bleibt, dass sich der positive Trend in den SAC-Hütten auch im UNO-Jahr der Berge fortsetzen wird. Vergleicht man die Zahlen der SAC-Hütten mit jenen der Schweizer Hotellerie für das Jahr 2001, ergibt sich immerhin ein erfreuliches Resultat: Die Hotels in der Schweiz mussten bei den Logiernächten einen Rückgang von 1,3 Prozent hinnehmen. Demgegenüber konnten die Schweizer Jugendherbergen ihre Übernachtungen um 5,8 Prozent steigern.

Bezüglich der Einnahmen aus den Übernachtungstaxen muss festgestellt werden, dass diese nicht ganz mit der Zunahme der Übernachtungen übereinstimmen. Zwar lagen bei Redaktionsschluss noch nicht ganz alle Zahlen vor, doch wird die Zunahme bei einem Total von rund Fr. 1 260 00O.– rund 1,5 Prozent betragen. Ein Grund für diese unterdurchschnittliche Zunahme dürfte die beträchtliche Anzahl Gratis-Übernach-tungen ( Bergführer, Frondienstleistende usw. ) in den SAC-Hütten ( total über 10 000 ) sein.

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