Hüttenstatistik 2007 Zweitbestes Hüttenjahr der Geschichte

Mit rund 332 000 Übernachtungen verlief das Jahr 2007 für die SAC- Hütten höchst erfreulich. Damit erzielten die Hütten das zweitbeste Resultat in der 145-jährigen Geschichte des SAC.

Dank sehr guten Bedingungen in fast allen Regionen der Schweiz verlief vor allem die Wintersaison überdurchschnittlich gut: Über 86 000 Übernachtungen wurden von November 2006 bis April 2007 registriert. Das sind fast 21% mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Vor allem die Hütten im Tessin ( +105% ), im Berner Oberland ( +30% ) und in den Zentralschweizer Alpen ( +24% ) verzeich neten einen überaus starken Zuwachs.

Mit knapp 246 000 Übernachtungen wurde das Vorjahresergebnis im Sommerhalbjahr um fast 6% übertroffen. Im Wallis und in der Zentralschweiz registrierten die Hütten über 10% mehr Übernachtungen als 2006. Wenn das Jahr auch geprägt war von zum Teil lang anhaltenden Niederschlagsperioden, so kam dank den fast durchwegs schönen Wetterverhältnissen während der Wochenenden und einem milden und schönen Herbst trotzdem ein positives Ergebnis zustande.

Betrachtet man die Regionen über das ganze Jahr, so konnten in den Hütten der Zentralschweiz die Übernachtungszahlen 2007 gegenüber dem Vorjahr um über 13% auf total rund 55 000 gesteigert werden. Im Berner Oberland bedeuten die rund 60 000 Übernachtungen eine Steigerung um 12%, und auch im Wallis wurde mit über 106 000 Übernachtungen ein Zuwachs von gut 12% verzeichnet. Ebenfalls zugelegt haben die Hütten der Bündner Alpen ( +5,7% auf 71 300 ), während im Tessin die Zahl der Übernachtungen stagnierte. Rückläufige Zahlen waren einzig in der Region Glarner und St. Galler Alpen zu verzeichnen ( –3,7%, total 16 000 ). Ausschlaggebend hierfür waren die beiden Hüttenbauprojekte Legler- und Spitzmeilenhütte. Nach wie vor besuchen SAC- und Mitglieder anderer Alpenvereine am häufigsten die Hütten. Ihr Anteil an den Übernachtungen beträgt fast 52%. Wiederum leicht zugenommen haben die Übernachtungen von Nichtmitgliedern, welche rund 29% ausmachen, während der Anteil der Jugendlichen auf rund 13% abgenommen hat. Bereits über 6% machen die ( Gratis-)Übernachtungen von Bergführern aus. Bei den grossen SAC-Hütten liegt die Britannia-Hütte mit 8594 Übernachtungen an der Spitze. Die Top-Ten bei der Zunahme an Übernachtungen führt die Sewen-Hütte mit 57,57 Prozent an.

Basierend auf dem Hüttenreglement 2006 wurden für den zentralen Hüttenfonds erstmals nicht mehr feste Beträge pro Übernachtung erhoben, sondern prozentuale Abgaben auf den Bruttoum-sätzen aus Übernachtungen und Konsumationen. Die budgetierten Abgaben wurden dabei um gut 15% übertroffen. Insgesamt verzeichneten die 153 SAC-Hütten einen Bruttoumsatz aus Übernachtungen von über 7 Mio. Franken und einen solchen aus Konsumationen von rund 16 Mio. Franken.

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