Jahresrechnung 2003

Jahresrechnung 2003

Gesamtergebnis und Vermögensentwicklung

Nach Ausgleich der Rechnung über die drei zweckgebundenen Fonds Hütten, Zeitschrift und Verlag resultiert ein positiver Rechnungsabschluss von Fr. 237 00O.–. Budgetiert waren Fr. 189 00O.–. Zu diesem erfreulichen Ergebnis trugen einerseits Mehreinnahmen bei den Mitgliederbeiträgen, andererseits die Bereiche Ausbildung, Jugend und Zeitschrift bei. Mehrausgaben im Vergleich zum Budget resultierten in den Bereichen Leistungssport, Rettung, Clubshop sowie bei den Personalkosten und Bürogemeinkosten. Zudem konnten noch Abschreibungen in der Höhe von rund Fr. 261 00O.– getätigt werden. Das Gesamtvermögen des Clubs hat um Fr. 990 00O.– zugenommen. Im Wesentlichen fällt dabei die Zunahme des Hüttenfonds ins Gewicht. Aber auch der Fonds Clubführer, der Zeitschriftenfonds sowie der Rettungsfonds konnten eine Zunahme verbuchen. Die allgemeinen Reserven nehmen um rund Fr. 274 00O.– zu.

Erläuterungen zu den einzelnen Positionen Beiträge und Zinsen: Im Jahr 2003 konnten wir im SAC die Grenze von 100 000 Mitgliedern überschreiten. Insgesamt fanden rund 4000 neue Mitglieder den Weg in unsern Club. Dies wirkte sich natürlich positiv auf die Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen aus. Entgegen den Vorjahren wurde auf den Wertschriften ein Buchgewinn erreicht. Insgesamt lagen die Beiträge und Zinsen um Fr. 255 00O.– über dem Budget.

Ausbildung: Dank sehr guter Kurs-auslastung konnten gegenüber der im Budget « Ausbildung » vorgesehenen Ausgaben wesentliche Mehreinnahmen von insgesamt über Fr. 200 00O.– realisiert werden.

Touren: Auf Grund des Entscheides der Abgeordnetenversammlung 2002 wurde das Tourenprogramm im Jahr 2003 in Zusammenarbeit mit dem Verband Bergsportschulen Schweiz kostenneutral angeboten.

Jugend: Geringeren Einnahmen von rund Fr. 50 00O.– stehen reduzierte Ausgaben von Fr. 120 00O.– gegenüber. Als Hauptursache für diese Abweichung verantwortlich ist ein grösseres budgetier-tes, jedoch nicht realisiertes Projekt im Bereich der Sicherheit und Prävention. Sportklettern: Mehreinnahmen von Fr. 66 00O.– stehen Mehrausgaben von Fr. 106 00O.– gegenüber. Die Mehreinnahmen im Sponsoring konnten die Mehrausgaben für den Wettkampf-betrieb auf schweizerischer und internationaler Ebene nicht ganz ausgleichen. Nicht zu vermeiden waren die Mehrkosten, die vor allem durch die zunehmende Anzahl Wettkämpfe auf internationaler Ebene verursacht worden waren.

Skialpinimus: Dank disziplinierter Ausgabenpolitik und Mehreinnahmen im Sponsoring ergab sich ein dem Budget gegenüber positiver Saldo.

Hütten: 2003 war bezüglich Übernachtungszahlen ein Rekordjahr, was die Ein-nahmensseite und damit auch die Entwicklung des Hüttenfonds sehr positiv be-einflusste. Dank der Zuweisung von Fr. 383 00O.– in den Hüttenfonds hat dieser wieder einen positiven Saldo von Fr. 104 00O.–.

Umwelt: Einnahmen und Ausgaben sind höher ausgefallen als budgetiert, gleichen sich aber gegenseitig aus.

Rettung: Die Einnahmen aus Einsätzen erreichten die budgetierten Zahlen nicht ganz. Zum grössten Teil konnten die Mindereinnahmen durch Minderausgaben kompensiert werden.

Zeitschrift: Die Mehreinnahmen bei den Mitgliederbeiträgen wirkten sich auch in Form höherer Abo-Einnahmen für die Zeitschrift aus. Im Inseraten-geschäft musste gegenüber dem hervorragenden Vorjahr ein leichter Rückgang in Kauf genommen werden. Dank strikter Kostenkontrolle erreichte die Zeitschrift trotz Rückgang der Inseratenein-nahmen ein sehr gutes Ergebnis. Anstelle der budgetierten Fondsentnahme von rund Fr. 80 00O.– erfolgt eine Zuweisung von rund Fr. 41 00O.–.

Verlag: Der Umsatz im Verlag überschritt im vergangenen Jahr erstmals die Grenze von 1,5 Mio. Franken. Trotz entsprechend höherer Herstell- und Vertriebskosten konnten dem Fonds Clubführer im Sinne einer Reservebildung rund Fr. 86 00O.– zugewiesen werden. Kultur: Das laufende Jahr wurde im Rahmen des Budgets abgewickelt. Bibliothek: Ein gewisses Nachholbe-dürfnis vom Vorjahr hat zu einer Überschreitung des Budgets geführt.

Clubshop: Sowohl Ertrag wie Aufwand weichen stark vom Budget ab. Der Verkauf der Mehrtageskarten und der Bücherverkauf auf der Geschäftsstelle sind über diesen Bereich kostenneutral abgerechnet worden. Nach dem schlechten Ergebnis des eigentlichen Clubshops im Vorjahr wurde die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Partner per Ende 2003 beendet. Verpflichtungen für die Liquidation von Lagerbeständen und schlechte Umsatzzahlen führten zu einem mit dem Vorjahr vergleichbar schlechten Ergebnis.

Zentralvorstand: Der Mehraufwand von Fr. 64 00O.– resultiert aus der Schlussabrechung des Expo.02-Boulder-Projektes. Auf Grund verschiedener schwieriger Umstände konnte das Pro-jektbudget weder auf der Einnahmen-noch auf der Ausgabenseite eingehalten werden.

Mitgliederdienst: Die höheren Einnahmen haben die Mehrausgaben nur teilweise ausgeglichen. Die Kosten für die Abwicklung des Jahresinkassos waren höher als budgetiert, da der externe Support bei der erstmaligen Durchführung mit der neuen Software aufwändig war.

DIE ALPEN 4/2004 Gesunde Finanzen ermöglichen dem SAC, seine vielfältigen Aufgaben zu erfüllen. Dazu gehört insbesondere die Förderung der

Personal- und übrige Bürokosten: Bei den Personalkosten ergaben sich Mehrkosten von Fr. 112 00O.–. Diese entstanden hauptsächlich auf Grund von Ab-grenzungsproblemen zum Vorjahr. Die übrigen Bürokosten fielen um rund Fr. 50 00O.– höher aus als budgetiert. Berücksichtigt man auch die im Vorjahr noch integrierten Kosten für den Mitgliederdienst, so ist mindestens in diesem Vergleich eine Kostenreduktion von Fr. 40 00O.– feststellbar.

Zusammenfassung Der insgesamt sehr positive Rechnungsabschluss aus dem operativen Ergebnis sowie die Vermögenszunahme stimmen zuversichtlich. Ein Club in der Grösse des SAC braucht jedoch Reserven, um agil zu bleiben. Es gilt darum, weiterhin kostenbewusst zu handeln und die längerfristigen Herausforderungen finanzieller Art möglichst frühzeitig zu sehen, insbesondere bei den grossen Umsatz- und Kostenträgern wie Ausbildung, Hütten, Zeitschrift, Verlag und Rettung. a

Theo Engel, Finanzchef Peter Mäder, Geschäftsführer Fo to :A rc hi v Bru no Ha sle r alpinistischen Aktivitäten. Blick vom Weisshorn-NNW-Grat auf das Weisshorn, 4505 m

Betriebsrechnung und Budgetvergleich 2003 ( Zusammenfassung ) Compte d' exploitation et budget 2003 ( Résumé )

Rechnung 2002 Rechnung 2003 Décompte 2002 Décompte 2003 Budget 2003 Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.

Beiträge und Zinsen / Cotisations et intérêts 3 000 106 3 184 342 2 930 000 Ausbildung / Formation 1 036 628 796 671 959 188 866 702 970 000 648 500 Touren / Courses 388 177 410 642 Jugend / Jeunesse 314 197 207 241 297 455 199 537 417 500 247 500 Bergführer / Guides de montagne 50 207 6 901 16 000 Sportklettern / Escalade de compétition 361 380 222 030 398 090 250 940 292 000 184 600 Skialpinismus / Ski-alpinisme 85 573 19 514 101 838 47 794 99 000 35 000 Hütten / Cabanes 2 126 660 2 030 765 1 616 624 2 204 530 1 580 800 1 630 000 Umwelt / Environnement 96 297 153 526 136 377 191 329 60 000 120 500 Rettung / Sauvetage 1 360 091 1 461 817 1 261 544 1 485 086 1 344 970 1 576 200 Medizin / Médecine 1 449 2 940 8 000 Zeitschrift / Revue 2 236 088 3 054 647 2 185 525 3 014 837 2 343 000 2 887 000 Verlag / Editions 1 133 465 1 496 882 1 302 719 1 627 115 923 500 1 150 000 Kultur / Culture 208 099 55 299 124 502 129 000 Zentralbibliothek / Bibliothèque centrale 3 920 41 383 35 000 Clubshop / Boutique du club 267 425 220 739 226 058 173 533 30 000 75 000 Zentralvorstand / Comité central 312 928 301 223 226 000 Mitgliederdienst, div. Erträge / Gestion des membres, recettes diverses 156 099 188 350 173 129 90 000 120 000 Personal / Personnel 2 404 233 2 511 433 2 399 000 Übrige Bürokosten / Divers coûts de bureau 987 819 748 576 674 387 a.o. Abschreibungen / Amortissement e.o. 261 510 13 374 636 13 285 978 12 672 236 13 418 874 11 638 157 11 604 300 Veränderung Zeitschriftenfonds / Variation du fonds de la revue 35 391 40 837 80 961 Veränderung Clubführerfonds / Variation du fonds des guides-manuels 119 579 86 310 3 451 Veränderung Hüttenfonds / Variation du fonds des cabanes 307 561 382 563 145 636 13 529 606 13 593 539 13 181 946 13 418 874 11 641 608 11 830 897 Jahresergebnis / Résultat annuel 63 933 236 928 189 289 DIE ALPEN 4/2004

Von Hütten und Biwaks

Rifugi e bivacchi

Cabanes et bivouacs

Jahresrechnung 2003 / Compte annuel 2003 Bilanz per 2003 Bilan au 31.12.2003

2002 2003 Aktiven / Actifs Fr. Fr.

Flüssige Mittel / Liquidités – Kasse / Caisse 3 050 3 160 Postcheck / CP 459 153 2 864 393 Banken / Banques 376 161 693 608 838 364 3 561 161 Wertschriften / Titres 932 677 940 104 Forderungen / Créances – Debitoren / Débiteurs 2 145 656 1 902 621 – Transitorische Aktiven / Actifs transitoires 484 420 261 116 Darlehen an Sektionen / Prêts aux sections 2 630 076 2 163 737 Vorräte, Mobilien / Stock, mobilier – Vorräte / Réserve d' articles 614 400 478 350 Mobiliar und Maschinen / Mobilier et machines 467 500 180 000 Clubführer / Guides 1 014 000 1 065 000 2 095 900 1 723 350 Total 6 497 017 8 388 352 Passiven / Passifs Kurzfristiges Fremdkapital / Capitaux à court terme – Diverse Kreditoren / Créanciers divers 2 169 349 844 326 Transitorische Passiven / Passifs transitoires 1 070 019 884 086 Zentrales Inkasso 04 / Encaissement centralisé 04 357 903 2 768 631 3 597 271 4 497 043 Fonds – Hütten / Cabanes –293 407 103 058 – Zeitschriften / Revue 801 621 842 458 – Führer / Guides 100 000 100 000 Alpine Entwicklung / Développement alpin 100 000 97 000 Naturschutz / Protection de la nature 364 780 322 640 Rettung / Sauvetage 576 862 716 025 – Material Rettungswesen / Matériel de sauvetage 293 769 293 769 – Freie Legate / Donations – 100 000 Ausbildung / Formation 150 000 150 000 Clubführer / Guides 347 459 433 769 – Alpiner Kunstpreis Meuly / Prix d' art alpin Meuly 117 400 117 400 2 558 484 3 276 119 Eigenkapital / Capital propre – Wertschriften / Titres – 37 000 Allg. Reserven / Réserves générales 341 262 578 190 341 262 615 190 Clubvermögen / Fortune du club 2 899 746 3 891 309 Total 6 497 017 8 388 352 Veränderung Clubvermögen / Variation de la fortune du club Clubvermögen per 1.1. / Fortune du club au 1.1. 3 168 311 2 899 745 Zugänge Fonds / Attributions fonds Hütten / Cabanes 396 465 Zeitschriften / Revue 40 837 Naturschutz / Protection de la nature 3 360 Rettung / Sauvetage 384 163 Freie Legate / Donations 100 000 Clubführer / Guides 86 310 Total 286 956 1 011 135 Abgänge Fonds / Débits des fonds Alpine Entwicklungshilfe / Développement alpin –3 000 Naturschutz / Protection de la nature –45 500 Rettung / Sauvetage –245 000 Total –565 261 –293 500 Zunahme allgemeine Reserven / Augmentation des réserves générales 9 739 273 928 Clubvermögen per 31.12. / Fortune du club au 31.12. 2 899 745 3 891 308 Zunahme Clubvermögen / Augmentation fortune du club –268 566 991 563

Übernachtungsstatistik SAC-Hütten 2003

Hüttenjahr der Rekorde!

2003 geht als Rekordjahr in die Geschichte des SAC ein: Noch selten tummelten sich so viele Menschen in den Schweizer Bergen, und noch nie waren die Hütten des SAC so gut besetzt wie im vergangenen Jahr: 350 000 Übernachtungen in den 153 SAC-Hütten oder über 17% mehr als im Vorjahr. Ohne Zweifel trugen das ausserordentlich schöne Wetter und die hohen Temperaturen, aber auch attraktive Angebote für Wandernde, Familien und Feriengäste zu diesem Rekord bei.

Aussergewöhnlich waren im vergangenen Jahr nicht nur die langen Schönwetterperioden und die hohen Temperaturen. Auch der Drang vieler Menschen, den heissen Tagen in kühlere Höhen zu entfliehen, war ungewöhnlich gross. Die SAC-Hütten können darum bereits zum dritten aufeinander folgenden Mal höchst erfreuliche Übernachtungszahlen ausweisen. Mit total 350 000 Übernachtungen wurden die Vorjahreszahlen um 17,. " " .5% übertroffen! Noch nie in der Geschichte des SAC haben die 153 Hütten so viele Gäste beherbergen können. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 1990 betrug 330 000 Übernachtungen. Be-

Top Ten der Hüttenübernachtungen

Hütte Sektion Total Britannia Genevoise 9723 Konkordia Grindelwald 9023 Dix Monte Rosa 7927 Lämmeren Angenstein 6105 Maighels Piz Terri 6073 Vignettes Monte Rosa 5808 Terri Piz Terri 5798 Monte Rosa Monte Rosa 5677 Cristallina Ticino 5503 Tracuit Chaussy 5473 DIE ALPEN 4/2004

sonders erfreulich ist, dass sowohl in der Winter14,. " " .8% ) als auch in der Som-mersaison18,. " " .4% ) die Hütten äusserst beliebte Ausflugs- und Tourenziele waren.

Die meisten Übernachtungen – über 180 000 bzw. +14haben SAC-Mit-glieder und Mitglieder ausländischer Alpenvereine generiert, während Nichtmitglieder rund 95 000 Ma125in den Hütten nächtigten. Die restlichen Übernachtungen entfallen auf Bergführer, Jugendliche und Kinder. Die Anzahl der Tagesgäste, die weit über einer Million liegen dürfte, beruht auf Schätzungen.

... weiterhin sonnig und sehr heiss! Für einmal hatten die Wetterfeen und -frösche im Sommer 2003 eine einigermassen leichte Aufgabe – ihre Prognosen waren über Wochen zutreffend! Die SAC-Hütten haben sicherlich in erster Linie von diesen stabilen Verhältnissen profitiert. Daneben bescherten jedoch attraktive Angebote für Wandernde, Familien und Feriengäste insbesondere den Hütten in Lagen zwischen 2000 und 2500 m zusätzliche Gäste. Zu erwähnen ist etwa die Aktion « Höhenflüge – 20 familienfreundliche SAC-Berghütten », die 2002 zusammen mit der CSS-Versiche-rung lanciert worden ist und 2004/05 mit 20 neuen Hütten fortgeführt wird. Aber auch der zunehmende Trend zu Erlebnissen und Bewegung in der Natur, zu Ruhe und zur « Entschleunigung » dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Hütten wieder « in » sind. Der SAC ( Zentralverband und Sektionen ) trägt diesem Trend insofern Rechnung, als er pro Jahr fast fünf Millionen Franken in die Erneuerung der Infrastruktur der « höchstgelegenen Hotelkette der Schweiz » investiert. Modernisierte Hütten mit kleineren Schlafräumen, mit fortschrittlichen Sanitäranlagen und vielfältigen Gastronomieangeboten

0 100 200 300 400 Winter Sommer Total Übernachtungen 2002 2001 2000 1999 1998 2003

Übernachtungen 1998–2003

Aarbiwak 17 153 15 19 20 207 41.8 0 – 207 41.8 753.70 Adula 34 492 197 246 6 941 –25.6 238 158.7 703 –4O.0 3 729.50 Albert-Heim 80 2 668 1 020 457 211 4 356 34.9 1 306 28.0 3 050 38.1 22 115.30 Albigna 94 2 671 398 1 012 444 4 525 7.4 149 84.0 4 376 5.9 19 65O.40 Almagell 119 2 865 876 640 379 4 760 16.3 50 –33.3 4 710 17.3 22 951.40 Alzasca 30 610 265 125 0 1 000 9.2 50 – 950 3.7 4 585.00 Arbenbiwak 15 307 11 22 74 414 143.5 15 – 399 134.7 1 361.00 Arpittettaz 32 486 337 312 20 1 155 36.7 174 79.4 981 31.1 5 01O.50 Bächlital 75 1 354 382 1 045 254 3 035 3O.1 451 –32.6 2 584 55.3 11 182.55 Balmhorn 35 167 114 57 8 346 211.7 0 – 346 211.7 1 554.80 Baltschieder 76 677 261 164 114 1 216 5.6 38 4O.7 1 178 4.8 5 149.00 Basodino 60 1 334 678 217 0 2 229 21.1 0 – 2 229 21.1 11 658.00 Bergli 20 11 4 4 0 19 –79.6 10 –47.4 9 –87.8 77.90 Bergsee 73 1 505 616 830 306 3 257 8.4 15 –94.1 3 242 17.8 13 271.00 Bertol 80 2 342 468 394 420 3 624 18.0 1 264 5.2 2 360 26.3 16 017.45 Binntal 52 1 013 1 141 506 44 2 704 5.2 502 –3.3 2 202 7.4 13 904.00 Blümlisalp 138 1 491 2 031 694 166 4 382 11.5 47 –11.3 4 335 11.8 25 167.60 Bordier 44 749 232 163 0 1 144 1.1 114 56.2 1 030 –2.6 5 123.00 Bouquetins 25 568 65 102 13 748 19.7 358 58.4 390 –2.3 2 904.50 Boval 100 3 185 519 379 324 4 407 17.7 1 497 109.1 2 910 –3.9 21 264.20 Britannia 134 7 310 1 117 618 678 9 723 4O.3 4 142 56.4 5 581 3O.4 51 148.00 Brunni 40 91 228 159 0 478 –3.2 127 –53.6 351 59.5 5 723.80 Cadlimo 80 998 1 724 750 6 3 478 66.9 317 74.2 3 161 66.2 20 351.80 Calanda 40 295 478 217 0 990 6.0 111 26.1 879 3.9 4 967.00 Campo Tencia 80 1 446 477 851 0 2 774 2O.4 420 174.5 2 354 9.4 11 319.00 Carschina 85 1 887 1 844 627 0 4 358 8.0 563 –16.6 3 795 12.9 25 656.20 Cavardiras 70 636 634 351 23 1 644 24.1 269 1.9 1 375 29.6 7 868.50 Chalin 8 115 39 29 0 183 64.9 0 – 183 67.9 792.30 Chanrion 86 2 452 1 708 256 296 4 712 2O.0 1 417 35.5 3 295 14.4 27 043.40 Clariden 77 1 175 1 043 256 65 2 539 24.6 760 8.4 1 779 33.2 14 115.00 Coaz 80 2 479 959 206 382 4 026 1.5 1 439 28.5 2 587 –9.1 20 274.60 Col Dent Blanche 15 83 7 9 0 99 9O.4 2 – 97 86.5 403.90 Corno-Gries 70 644 549 419 42 1 654 2O.0 489 44.2 1 165 12.1 7 444.00 Cristallina 120 2 349 1 585 1 364 205 5 503 1 300 – 4 203 – 28 047.50 Cufercal 30 235 159 146 0 540 14.6 136 – 404 –14.2 2 34O.00 Damma 22 263 282 96 7 648 26.6 0 – 648 26.6 3 182.10 Dent Blanche 55 983 283 119 274 1 659 12O.3 0 – 1 659 12O.3 6 682.00 Diablerets 80 242 14 168 0 424 3.2 0 – 424 3.2 1 27O.40 Dix 140 3 827 2 079 1 289 732 7 927 13.4 3 656 19.0 4 271 9.0 40 392.00 Doldenhorn 40 489 327 274 54 1 144 1.7 152 126.9 992 –6.2 5 083.50 Dolent 12 20 0 8 1 29 –58.0 0 – 29 –58.0 89.90 Dom 72 2 409 297 110 167 2 983 2O.6 19 –7O.8 2 964 23.0 13 955.00 Dossen 55 787 402 43 101 1 333 3O.0 0 – 1 333 3O.0 6 239.00 Ela 40 312 272 102 4 690 7.1 122 –34.8 568 24.3 3 404.60 Enderlin 40 291 328 52 60 731 5.3 49 –1O.9 682 6.7 3 606.10 Es-Cha 50 1 351 695 465 86 2 597 2O.2 543 44.0 2 054 15.1 11 964.00 Etzli 75 1 152 1 452 507 22 3 133 22.1 817 22.1 2 316 22.2 17 608.40 Fergen 24 89 131 109 77 406 6.6 7 – 399 4.7 1 455.9 Finsteraarhorn* 119 2 287 450 157 415 3 309 –42.8 3 309 7.3 0 – 14 554.80 Forno 102 1 657 521 526 235 2 939 33.3 837 89.8 2 102 19.2 12 939.00 Fridolin 60 1 608 921 221 106 2 856 7.9 1 223 13.8 1 633 3.9 15 393.00 Fründen 70 658 484 832 0 1 974 7.6 0 – 1 974 7.6 7 669.45 Gauli 65 1 864 606 517 211 3 198 13.6 1 719 3.0 1 479 29.2 14 404.60 Gelmer 60 936 560 415 77 1 988 15.4 233 –7.5 1 755 19.4 8 808.00 Gelten 89 986 1 220 643 45 2 894 21.6 501 57.1 2 393 16.1 15 701.00 Glärnisch 115 1 034 983 336 69 2 422 36.8 31 1O.7 2 391 37.2 12 963.80 Glattalp 60 403 602 173 0 1 178 13O.1 192 38.1 986 164.3 6 325.00 Gleckstein 90 1 019 538 371 177 2 105 56.2 0 – 2 105 56.2 8 961.00 Grassen 18 144 24 15 4 187 47.2 89 61.8 98 36.1 777.30 Grialetsch 68 1 295 943 647 91 2 976 35.1 1 011 24.2 1 965 41.5 14 552.70 Gspaltenhorn 75 901 953 202 32 2 088 17.0 98 34.2 1 990 16.3 11 606.30 Guggi 30 182 21 17 21 241 1.3 0 – 241 1.3 914.00 Hollandia 100 2 279 813 204 308 3 604 22.2 2 619 23.6 985 18.5 17 764.90 Hörnli 50 360 0 15 0 375 65.9 0 – 375 65.9 1 492.50 Hüfi 70 619 496 68 42 1 225 19.7 20 –51.2 1 205 22.7 6 351.00 Hundstein 52 835 827 969 31 2 662 –5.0 328 –5O.5 2 334 9.1 11 668.00 Jenatsch 60 2 960 948 429 150 4 487 12.4 3 028 12.0 1 459 13.2 22 837.80 Chelenalp 65 801 629 213 20 1 663 35.8 147 104.2 1 516 31.5 8 843.30 Kesch 92 2 122 1 910 618 86 4 736 3O.4 1 196 38.1 3 540 27.9 28 66O.00 Konkordia 165 6 222 1 358 525 918 9 023 4.4 4 803 14.8 4 220 –5.3 44 959.75 Krönten 86 1 668 681 1 029 91 3 469 23.2 402 8.6 3 067 25.4 14 655.20 Laggin 10 68 15 21 0 104 197.1 28 211.1 76 192.3 41O.40 Lämmeren 102 3 129 1 701 1 173 102 6 105 –4.7 3 100 –1.9 3 005 –7.5 32 759.20 Länta 33 1 150 584 405 343 2 482 7.4 621 24.2 1 861 2.7 10 136.00 Lauteraar 50 580 451 171 43 1 245 O.8 165 –O.6 1 080 1.0 6 114.00 Legler 60 407 737 404 13 1 561 18.8 174 77.6 1 387 14.1 8 174.50 Leutschach 63 542 539 300 39 1 420 31.4 65 –3O.1 1 355 37.1 6 567.50 Lidernen 80 1 484 1 609 1 680 116 4 889 11.2 1 907 –14.5 2 982 37.5 23 107.20 Linard 41 640 251 122 15 1 028 3O.0 0 – 1 028 3O.0 4 572.50 Lischana* 38 805 659 279 22 1 765 –12.5 90 157.1 1 675 –15.5 8 742.50 Lohner 40 99 98 51 29 277 88.4 0 – 277 88.4 1 141.80

Hüttenübernachtungen Herbst 2002 bis Herbst 2003

H ütt e Sc hl afpl ätz e M it glie de r Gr at is - Üb er nac htu ngen JO /J ugen dli cheK in de r N ic ht mi tglie de r Ve rä nd eru ng in % gegen üb er Vo rj ah r To ta l 2 002/2003 W in te r 2002/2003 Ve rä nd eru ng in % gegen üb er Vo rj ah r Somme r 2003 Ab lief eru ng in Fr.

Ve rä nd eru ng in % gegen üb er Vo rj ah r DIE ALPEN 4/2004

sprechen vermehrt auch Gäste an, denen die althergebrachten Hütten mit Wolldecken und 20-plätzigen Schlafsälen nicht sonderlich behagten.

Die Kehrseite der Medaille Der aussergewöhnliche Sommer 2003 hat aber auch Probleme mit sich gebracht. Viele Hütten waren während Wochen voll ausgelastet, was von Gästen wie von Hüttenteams gleichermassen Rücksicht und Geduld erforderte. In einigen, vor allem hochalpinen Hütten kam es durch die starke Ausaperung der Gletscher zu Engpässen in der Wasserversorgung. Da und dort führte die Hitzeperiode zu Veränderungen der Verhältnisse, die heikle Situationen v.a. bei Glet-schertraversierungen hervorriefen und den Zeitbedarf für Hochtouren stark erhöhten. Der SAC befürchtet, dass die fortschreitende Klimaerwärmung und deren Folgen wie Gletscherrückgänge, Auftauen des Permafrosts usw. zu zusätzlichen Belastungen beim Unterhalt der Wege und Hütten führen könnten. Hier werden entsprechende Mittel bereitzustellen sein. a

Bruno Lüthi, Bereichsleiter Hütten

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