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Editori;

Editorial

Züritel für SAC-Mitglieder

Neue Dienstleistung dank Rahmenvereinbarung des SAC mit Züritel Dank der Rahmenvereinbarung des SAC mit Züritel, dem Direkt-versicherer der Zürich Versiche-rungs-Gesellschaft, können SAC-Mitglieder neu von speziellen Konditionen bei bestimmten privaten Versicherungspolicen profitieren. Gleichzeitig fliessen 3,5% des Prämienumsatzes in den Hüttenfonds des SAC. Aus Daten-schutzgründen erfolgt die Kontaktnahme auf eigene Initiative.

Seit vielen Jahren bestehen zwischen dem SAC und der Zürich Versiche-rungs-Gesellschaft enge und gute Ge-schäftsbeziehungen. Sämtliche Haftpflichtversicherungen des SAC-Zen-tralverbands laufen über die Zürich, u.a. die Policen für Tourenleiter, für SAC-Hütten, für das Rettungswesen sowie für die Sektionen als Veranstalter und Anbieter von alpinistischen Aktivitäten. Bei der Suche nach neuen attraktiven Dienstleistungen für SAC-Mitglieder haben sich nun äusserst interessante Möglichkeiten im Bereich Versicherungsleistungen ergeben.

Rahmenvereinbarung bringt exklusive Leistungen Der Zentralvorstand des SAC hat nach eingehenden Abklärungen und genauer Prüfung verschiedener Angebote mit Züritel eine Rahmenver-einbarung abgeschlossen. Diese sieht vor, dass Sie als SAC-Mitglied bei folgenden privaten Versicherungspoli-cen von exklusiven Leistungen zu sehr günstigen Prämien profitieren können:

Privathaftpflichtversicherung inkl. RechtsschutzHausratversicherungAutoversicherungMotorradversicherungFinanzdienstleistungs- und Vorsor-geversicherungen Auch SAC-Hütten profitieren von der neuen Dienstleistung; Mutthorn-Hütte.

Gewinn für SAC-Hütten Von den Vorteilen dieser Rahmen-vereinbarung profitieren aber auch unsere SAC-Hütten: 3,5% des gesamten von SAC-Mitgliedern erzielten Prämienumsatzes fliessen jährlich zweckgebunden in den Hüttenfonds, der für Renovationen und Unterhaltsarbeiten von SAC-Hütten verwendet wird. Wenn Sie also bei einem oder mehreren Versicherungs-angeboten einsteigen, zahlt sich dies für Sie selber aus und gleichzeitig unterstützen Sie die Hütten des Schweizer Alpen-Club.

SAC-Vorteile dank guter Risiken Die Rahmenvereinbarung mit Züritel basiert auf einer versiche-rungstechnischen Einstufung des SAC und seiner Mitglieder, die als ein gutes Versicherungsrisiko beurteilt werden. Aus diesem Grund hat Züritel speziell für Sie als SAC-Mitglied Dienstleistungen im Versicherungsbereich entwickelt. Mit der gleichzeitig effizienten Abwicklung der Versiche-rungsgeschäfte via Telefon können im logistischen Bereich Kosten eingespart werden. Diese Vorteile bewirken, dass Sie von Topleistungen zu attraktiven Prämien profitieren.

Fachkundige und persönliche Beratung Für den Abschluss von Versicherungen, bei Schadenfällen oder andern Kontakten stehen Ihnen bei Züritel kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung. Somit ist gewährlei- stet, dass Sie von Beginn weg von der attraktiven Rahmenvereinbarung profitieren können.

SAC vermittelt keine Adressen Die Dienstleistungen aus der Rah-menvereinbarung zwischen SAC und Züritel werden Ihnen in der Zeitschrift DIE ALPEN vorgestellt. Weitere Kommunikationswege werden zurzeit geprüft. Wenn Sie sich im Detail über diese neue Dienstleistung informieren möchten, können Sie sich unverbindlich bei Züritel beraten lassen und entsprechende Angebote einholen. Die Kontaktnahme mit Züritel erfolgt auf eigene Initiative. Es werden also keine Adressen von SAC-Mitglie-dern an Züritel weitergereicht, da der SAC den Datenschutz seiner Mitglieder als Pflicht erachtet.

Mit dem Abschluss der vorgestellten Rahmenvereinbarung können wir Ihnen als SAC-Mitglied eine weitere attraktive Dienstleistung präsentieren. Da diese aufgrund der Vereinbarung zudem die SAC-Hütten miteinbezieht, sind wir überzeugt, eine wirklich optimale Lösung für Sie und für den Alpinismus gefunden zu haben.

Machen Sie die Probe aufs Exempel und verlangen Sie Ihr ganz persönliches Versicherungsangebot: Wählen Sie 0848 870 877!

Zentralvorstand und Geschäftsleitung SAC

ZÜRITEL +

Leserbriefe

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tern und von der Hütte aus nicht gesichtet. So mussten wir trotz Schock und Verletzungen zu Fuss zur Cabane des Vignettes zurücksteigen. Nicole, Olivier und Franz wollten uns dabei nicht allein lassen und brachten uns mit viel Aufmerksamkeit zur Hütte zurück.

Der Solidaritätsgeist unserer drei Retter ist in einer Zeit, in der ein ego-istisches Denken sich breit macht, besonders bemerkenswert. Es scheint mir, dass die Berge allmählich überlaufen sind und dass diese Situation einen Verlust von Gemeinsinn mit sich bringt. Dies sollte uns beunruhigen. Ich muss zugeben, dass ich nicht weiss, wie es mir und meinen Seilgefährten ohne die Hilfe unserer drei Retter ergangen wäre. Wir möchten ihnen an dieser Stelle unseren grossen Dank aussprechen und hoffen, dass ihre Geste ein Beispiel für alle Bergsteiger ist.

Im Namen der ganzen Seilschaft: Martin Liberek, Neuchâtel ( ü ) Es ist mir ein Anliegen - auch im Namen meiner Seilschaftsgefährten -, Nicole Gisler, Mex, Olivier Dubuis, Vevey, und Franz Koenig, Bern, in ein paar Worten unseren grossen Dank auszusprechen. Sie haben uns am Sonntag, 9. August 1998, gerettet und damit ihre Solidarität bewiesen.

Wir verliessen die Cabane des Vignettes ( Arolla ) um sechs Uhr morgens - und sanken bereits im weichen Schnee ein. Es war zu warm, viel zu warm, und die zu dünne Schneedecke des vergangenen Winters hatte die Gletscher noch gefährlicher werden lassen. So passierte auf unserem Abstieg nach Evêque das, was wir alle befürchtet hatten: Eine Schneebrücke gab unter meinem Gewicht nach, und ich stürzte ungefähr zehn Meter in eine Spalte, wobei ich gegen ihre Seitenwände schlug. Der Seilzweite Byron konnte seinen Pickel nicht im Eis einrammen und wurde in eine Parallelspalte hinuntergerissen. Ariane und Claude konnten seinen Sturz wohl halten, doch ihre Verankerung war zu wenig sicher, um sie loslassen zu können. Ich konnte meinerseits - verletzt, unter Schock und am Seil hängend - nichts unternehmen, Byron noch weniger.

In diesem Moment hörten unsere drei Retter die Hilferufe von Ariane und Claude. Sie zögerten keinen Augenblick, obwohl sie sich weit weg von uns befanden und einen anstrengenden Tag vorsieh hatten, und stiegen über den Hang auf, um uns zu helfen. Sie retteten uns mit viel Professionalität - Gelassenheit, Schnelligkeit und Sicherheit gehörten dazu -aus unserer wirklich misslichen Lage. Zuerst zogen sie mich aus meiner ungemütlichen Position, dann Byron; schliesslich kümmerten sie sich um Ariane und Claude, indem sie sie über einen anderen Weg sicherten.

Trotz unserer verschiedenen Notsignale wurden wir aus den Helikop-

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