Landeskarten der Schweiz

Neu nachgeführte Kartenblätter/ Feuilles récemment mises à jour/ Fogli che hanno subito recentemente un aggiornamento:

Nr./N° 10871: 25000 Passwang ( 94 ) 11041: 25000 Saignelégier ( 94 ) 11071: 25000 Balsthal ( 94 ) 11301: 25000 Hochdorf ( 94 ) 2441: 50000 Escholzmatt ( 93 ) 2451: 50000 Stans ( 93 ) 2641: 50000 Jungfrau ( 93 ) 2751: 50000 Antigorio ( 93 ) 5009 1: 50000 Gstaad-Adelboden ( 97 ) 242 T1: 50000 Avenches ( 93/96 ) 243 T 1: 50000 Bern ( 93/96 ) 252 T 1: 50000 Bulle ( 93/96 ) 253 T 1: 50000 Gantrisch ( 93/96 ) 254 T 1: 50000 Interlaken ( 93/96 ) 255 T 1: 50000 Sustenpass ( 93/96 ) 1:200000 Strassenkarte der Schweiz 97/98 ( in Klammern: Stand der letzten Gesamtnachführung /entre parenthèses: année de la dernière mise à jour complète ) T = Wanderkarten / Carte pédestre

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Alt werden...

Er war sehr früh aufgestanden, hatte, um seine Familie nicht zu wecken, jedes Geräusch vermieden. Mit einem Satz war er aus dem Haus. Es muss gesagt sein, dass er sich am Vorabend sehr spät hingelegt hatte; nicht etwa, weil eine Fernsehsendung seine Aufmerksamkeit gefesselt hatte, sondern weil er gewartet hatte, bis alle eingeschlafen waren, um seinen Rucksack zu packen, ohne dabei überrascht zu werden und auf die vielen Fragen antworten zu müssen, die sicher gestellt werden würden. Jetzt stieg er mit munterem Schritt den Pfad zu « seinem » Berg Bergsteigen mit Kindern Anleitung für Eltern und Kinder von Ruedi Meier Bergsteigen mit Kindern Anleitung für Kinder Ruedi Meier Diese Lehrschrift - gegliedert in zwei Broschüren - gibt Auskunft über folgende Themen:

- Warum Bergsteigen mit Kindern?

- Wie Bergsteigen mit Kindern?

- Wo Bergsteigen mit Kindern?

- Zusätzliches Wissen Ausgabe 1995, deutsch, 116 Seiten Elternteil 56 Seiten Kinderteil Art.. " " .Nr. 150-8 SAC-Mitgliederpreis Fr. 25.. " " .Ladenpreis Fr. 32. Bestellungen an:

SAC-Buchauslieferung Postfach 134, 7004 Chur Tel. 081 286 90 45 Verschiedenes e < hinauf. Er rechnete, dass zwei Stunden nötig sein würden, um bis an den Beginn der Schwierigkeiten zu kommen. Dann würde das Tal noch schlafen und sein Geist noch nicht beunruhigt sein wegen der möglichen Reaktionen seiner Angehörigen, wenn sie sein Verschwinden bemerkten. Der Anmarsch war für Betrachtungen und Träumereien günstig. Zunächst staunte er über sich selbst wegen seines unüberlegten Entschlusses, noch einmal jene Wand, die mit einem grossen Teil seiner alpinistischen Erinnerungen verbunden war, erklettern zu wollen, obgleich die Umstände seines Lebens ihn gezwungen hatten, auf seine Leidenschaft für das Gebirge und den Alpinismus zu verzichten. Er wusste auch, dass sein Unternehmen riskant war, einmal, weil er nicht mehr über das nötige Training verfügte, dann, weil er allein war. Natürlich hätte er den einen oder andern seiner alten Freunde ins Vertrauen ziehen und um Hilfe bitten können. Aber gerade diese Hilfe wollte er nicht. Er wollte nicht, dass man ihn aus Mitleid begleitete, dass man sagte: « Einverstanden, wenn es dir Spass macht, gehe ich mit », aber mit der stillschweigenden Überzeugung, dass dieser Klettertag für den, der bereit gewesen war mitzukommen, ein Tag der Aufopferung sein würde.

Je mehr er sich der Wand näherte, desto deutlicher waren die Schwierigkeiten zu erkennen, die er würde überwinden müssen, ohne sich einen Fehler leisten zu können. In seinem Geist kämpften sein Wunsch und seine Vernunft miteinander: Er wollte so gern jene intensiven, von Freuden, Schwierigkeiten und Spannung erfüllten Augenblicke wiedererleben, die ihm in seinem täglichen Leben seit mehreren Jahren unzugänglich geworden waren, was ihm in seinem tiefsten Innern ein Gefühl der Ernüchterung hinterlassen hatte. Dennoch machte er sich klar, dass er auf jeden Fall verlieren würde: Wenn er seine Klettertour erfolgreich beenden könnte, wäre sein einziger Trost, sich bewiesen zu haben, dass er kein « erledigter Mann » war. Er konnte auf keinen Fall - die Umstände seines Lebens - « zum Gebirge zurückkehren », und seine Enttäuschung würde nur um so grösser sein. Sollte er bei seinem Versuch aber scheitern, würde ihn - vorausgesetzt, er würde gerettet - der Gedanke, ein « für den Alpi- nismus verlorener Mann » zu sein, nicht mehr verlassen.

Am Fuss der Wand erreichte seine Unentschlossenheit den Höhepunkt. Mehrmals versuchte er, die Route in Gedanken zu durchsteigen. Aber bei jeder Schwierigkeit schlug sein Verstand Alarm: « Erinnere dich, selbst mit dem Vertrauen, das ein Seil verleiht, warst du hier - und auch dort -an einer Grenze ».

Er fühlte wohl, dass es sich bei diesem inneren Kampf nicht nur um den Widerstreit zwischen dem Wunsch und der Angst, diese Wand in Angriff zu nehmen, um die Auseinandersetzung zwischen dem Bewusstsein ein-zugehender Risiken und der Vernunft handelte, nein, es war ein Kampf, in dem sich der, der er geworden war, und der, der er weiterhin bleiben wollte, gegenüberstanden. Kopfschmerzen. Er setzte sich und wusste sicher, dass er diese Wand nur noch im Traum würde erklettern können. Als er dem Berg den Rücken kehrte, wurde ihm bewusst, dass er in seinem tiefsten Innern alt geworden war, auch wenn sein Körper noch nichts davon verriet.

Yves Diacon, Tavannes/BE ( ü )

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