Mit Schneetourenbus zur Skitour

Der SAC setzt weiter auf das Projekt Schneetourenbus. Bergsportler können damit acht beliebte Tourengebiete ohne Auto erreichen.

Am 15. Dezember 2019 startet der Schneetourenbus in die zweite Saison. Die Busse sind auf acht Strecken unterwegs. In der ersten Saison blieben die Fahrgastzahlen mit 300 Passagieren zwar unter den Erwartungen, aber die Rückmeldungen zum Angebot waren durchwegs positiv. Das hat die Träger motiviert, das Projekt Schneetourenbus zu verlängern und zu verbessern.

Schneller auf Grün

Auf die neue Wintersaison hin wurde die Reservation auf schneetourenbus.ch vereinfacht. So hat man neu schneller die Gewissheit, dass die Fahrt durchgeführt wird. Sie wird grün, sobald die Mindestanzahl an Reservationen erreicht ist, die dem Transportunternehmer einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglicht. Gruppen können neu direkt über das Portal reservieren. Auf die Wintersaison 2020/2021 hin sollen weitere Strecken dazukommen – auch in der Westschweiz.

Ökologische Anfahrt

Das Projekt wird neu vom Schweizer Alpen-Club sowie vom Verkehrsclub der Schweiz getragen und von Mountain Wilderness und PostAuto unterstützt. Auch vom Bund gibt es finanzielle Unterstützung: Die Koordinationsstelle für nachhaltige Mobilität KOMO fördert den Schneetourenbus im Rahmen des Schwerpunktes nachhaltige Freizeitmobilität. «Die Freizeit stellt in der Schweiz den mit Abstand wichtigsten Verkehrszweck dar. Für beinahe zwei Drittel der für Freizeitzwecke zurückgelegten Distanzen wird das Auto genutzt. Das Potenzial für eine nachhaltigere Abwicklung der Freizeitmobilität ist daher sehr gross», sagt Claudia Heer, Programmleiterin KOMO. Freizeitmobilität – beim Bergsport die An- und Rückreise – ist Quelle von vielen Treibhausgasemissionen. Und genau hier setzt laut Claudia Heer der Schneetourenbus an. Auch dem SAC liegt die nachhaltige Mobilität im Bergsport am Herzen, weshalb er weiterhin viel in das Projekt investiert.

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