Neutour am Eiger. «Griff ins Licht» V 5M 7c 1980 m

Neutour am Eiger

Den beiden Alpinisten Peter Keller und Urs Odermatt gelang im September 2002 mit « Griff ins Licht », V 5 M 7 c 1980 m, eine neue, sehr schwierige Route durch die Eigernordwand.

« Griff ins Licht », von Peter Keller und Urs Odermatt vom 12.–16. September 2002 in der Eigernordwand realisiert, führt zwischen dem Schottenpfeiler und der Jugoslawenroute in völlig eigenständiger Linienführung bis unter das Lauperschild, über das man weiter zum Gipfel steigt. Insgesamt gilt es, 41 Seillängen bis zum Schwierigkeitsgrad 7 c und M5 zu klettern. Dabei handelt es sich jedoch um einen vagen Vorschlag, da es sehr schwierig ist, eine Route während des Einbohrens zu bewerten. Trotzdem dürfte es sich um eine der technisch schwierigsten Nordwandrouten überhaupt handeln. Grundsätzlich ist die Felskletterei mit Bohrhaken vernünftig abgesichert. Es müssen jedoch noch immer schwierige Stellen obligatorisch geklettert werden. Die Felsqualität schwankt zwischen extrem brüchig und perfekt. Im Eis beziehungsweise im kombinierten Gelände gehen die Schwierigkeiten bis maximal M5. Auch hier gibt es gebohrte Standplätze und ab und zu einen Zwischenhaken. Da die Route über mehrere Seillängen stark überhängt, ist ein Rückzug trotz gebohrter Standplätze äusserst schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Dafür handelt es sich um die vermutlich objektiv sicherste Route im kombinierten Wandteil. 1 a

Urs Odermatt, Uster 1 Weitere Informationen und Topos finden sich im Internet unter www.eisklettern.ch Erster Versuch: Peter Keller im Zustieg Urs Odermatt im ersten Aufschwung Urs Odermatt im Eisschlauch Fo to :K la us Fengle r Fo to :K la us Fengle r Fo to :U rs Od er m att

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