Pemba Doma Sherpa am EvEv06. Erfolgreiche Everest-Besteigerin

Pemba Doma Sherpa am EvEv06

Als erste Nepalesin hat Pemba Doma Sherpa den Everest von der Nordseite und als eine von nur sechs Frauen von beiden Seiten aus bestiegen. Pemba Doma Sherpa wird als prominenter Podiumsgast am Everest- Event 2006 teilnehmen.

Wer als Nepalkenner mit Pemba Doma Sherpa spricht, fühlt sich unweigerlich an die Eigenschaften dieses Volkes erinnert: Zähigkeit, Ausdauer, Humor und dazu ein ausgeprägter Familien- sowie guter Geschäftssinn. Die am 7. Juli 1970 geborene « Sherpani », also Frau aus dem Volk der Sherpas, ist eine von nur sechs Frauen weltweit, die den Everest von der Nord- und von der Südseite aus bestiegen haben. Das ist im Falle von Pemba Doma umso erstaunlicher, als ihr Vater nicht wie viele andere Sherpas als Hochträger arbeitete. Ihre Freude am Bergsteigen entwickelte sich aus ihrem eigenen Interesse heraus, und sie setzte alles daran, um dies auch ausleben zu können. Nicht selbstverständlich bei einer nepalesischen Frau, die im Alter von nur zwei Jahren ihre Mutter verlor und von den Grosselten grossgezogen wurde.

Sanfte Zielstrebigkeit

Doch Pemba Doma, die die von Sir Edmund Hillary in Khumjung errichtete Schule besucht hat, setzte sich durch. Am 19. Mai 2000 bestieg sie als erste Nepalesin den Everest von der Nordseite. Zwei Jahre später war sie von der Südseite her erfolgreich: Am 16. Mai 2002 stand sie als Expeditionsleiterin der « Nepalese Women Everest Expedition » zum zweiten Mal auf dem Dach der Welt. Damit ist sie zwar weder die erste Nepalesin, die den Everest von beiden Seiten bestiegen hat, noch jene mit den meisten Erfolgen. 1 Pemba Doma beeindruckt durch ihre sanfte Zielstrebigkeit, mit der sie ihren Weg verfolgt – ohne auf persönliche Sponsoren oder einen reichen Ehemann zählen zu können. Inzwischen stand sie auch auf dem Gipfel des Cho Oyu.

Soziale Arbeit ebenso wichtig

Wichtig für Pemba Doma sind aber nicht nur Bergsteigen und Familiesie ist verheiratet und Mutter eines Kindes –, sondern auch ihr Projekt « Save the Himalayan Kingdom ». Diese Non-Pro-fit-Organisation setzt sich für Schulen und die Renovation von Klöstern, insbesondere eines buddhistischen Nonnen-klosters im Khumbu, ein. Im Gespräch mit ihr wird schnell klar, dass ihr diese soziale Arbeit sehr am Herzen liegt. Das ist auch einer der Gründe, warum sie viel unterwegs ist – nicht nur in den Bergen, sondern auch auf Vortragsreisen in verschiedenen Ländern. Dabei kommt Pemba Doma eine weitere Fähigkeit zugute: Sie spricht fliessend mehrere Sprachen. So weiss man nicht genau, ob man nun besser Englisch, Französisch, Italienisch oder Deutsch – zur Auswahl stehen ferner noch Spanisch, Tibetisch, Hindi und Nepali – mit ihr sprechen soll. Ihre Anwesenheit auf dem Podium des Eve-rest-Events vom 3O. April 2006 in Bern wird diesen Anlass sicher ganz speziell bereichern. a Christine Kopp, Muri/BE und Galbiate/I 1 Lakpa Sherpa kam ihr mit ihren Gipfelerfolgen vom 18. Mai 2000 von der Südseite und 23. Mai 2001 von der Nordseite zuvor. Zudem stand sie inzwischen bereits fünf Mal auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt!

Pemba Doma Sherpa anlässlich des englischen Kendal Mountain Film Festivals im Lake District im November 2005 Foto: Christine Kopp Zytglogge Zytglogge Kramgasse Kramgasse Münster Münster Bahnhof SBB Haltestelle für Tram Nr. 5 und 3 bis Casinoplatz Bundeshaus Bundeshaus Käfigturm Käfigturm Einstein-Haus Einstein-Haus Marktgasse Kornhauspl. Kornhauspl.

Waisenhauspl. Waisenhauspl.

Erlacherhof Kultur-Casino Bern Nydeggkirche Nydeggkirche Rosengarten Rosengarten Bärengraben Bärengraben Kirchenfeldbrücke Kirchenf eldbrücke Kornhausbrücke Kornhausbrücke Botanischer Garten Botanischer Garten Spitalgasse Spitalgasse Kleine Schanze Kleine Schanze Kursaal Schänzli Kursaal Schänzli Plattform Plattform Bärenplatz Bärenplatz Hodlerstrasse Hodlerstrasse Kornhausforum Kornhausforum Bundespl. Bundespl.

Kunstmuseum Kunstmuseum Universität Universität Gerechtigkeit sgasse Gerechtigkeitsgass e Junkerngasse Junkerngasse Aarefussweg Aarefussw eg Aarefussweg Aarefuss weg A A R E A A R E Bahnhofplatz Bahnhofplatz Heiliggeistkirche Heiliggeistkirche Marzili Marzili Lorrainebrück e Lorrainebrück e Nydeggbrücke Nydeggbrücke Untertorbr. Untertorbr.

Schweiz. Alpines Museum Dalmazibr. Dalma zib r.

Casinoplatz Muristalden Muristalde n Aargauerstalden Aar gauerstalde n Rathaus Rathaus Kunsthalle Bern: Innenstadt mit dem Zugangsweg ab Bahnhof zum Kultur-Casino, wo das Everest-Event stattfindet. Wer mit dem eigenen Auto anreist, kann das Parking Casino vis-à-vis, Kocher-gasse 1, benutzen.

museen bern Zytglogge Zytglogge Kramgasse Kramgasse Münster Münster Bahnhof SBB Haltestelle für Tram Nr. 5 und 3 bis Casinoplatz Bundeshaus Bundeshaus Käfigturm Käfigturm Einstein-Haus Einstein-Haus Marktgasse Kornhauspl. Kornhauspl.

Waisenhauspl. Waisenhauspl.

Erlacherhof Kultur-Casino Bern Nydeggkirche Nydeggkirche Rosengarten Rosengarten Bärengraben Bärengraben Kirchenfeldbrücke Kirchenf eldbrücke Kornhausbrücke Kornhausbrücke Botanischer Garten Botanischer Garten Spitalgasse Spitalgasse Kleine Schanze Kleine Schanze Kursaal Schänzli Kursaal Schänzli Plattform Plattform Bärenplatz Bärenplatz Hodlerstrasse Hodlerstrasse Kornhausforum Kornhausforum Bundespl. Bundespl.

Kunstmuseum Kunstmuseum Universität Universität Gerechtigkeit sgasse Gerechtigkeitsgass e Junkerngasse Junkerngasse Aarefussweg Aarefussw eg Aarefussweg Aarefuss weg A A R E A A R E Bahnhofplatz Bahnhofplatz Heiliggeistkirche Heiliggeistkirche Marzili Marzili Lorrainebrück e Lorrainebrück e Nydeggbrücke Nydeggbrücke Untertorbr. Untertorbr.

Schweiz. Alpines Museum Dalmazibr. Dalma zib r.

Casinoplatz Muristalden Muristalde n Aargauerstalden Aar gauerstalde n Rathaus Rathaus Kunsthalle Programm EvEv06 Sonntag, 3O. April 2006, im Kultur-Casino Bern Eintritt: Tageskarte CHF 12.– ( inkl. Bon für 1 Rivella und 1 Sandwich ); Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis Wann Was Wer 1O.00–1O.15 Eröffnung/Begrüssung SAC/SSAF 1O.15–11.00 Everest-Lhotse-Diashow ( Originalfotos von 1956 ) Stefan Pfander, Mit Hans Rudolf von Gunten, Jürg Marmet und Explora/Terra Ernst Reiss 11.00–11.10 Kurzfilm: Everest Rückmarsch von 1956 Urs Kneubühl, Direktor SAM 11.10–11.45 Ausschnitte aus « Everest 1952–2002, le rêve achevé », Stéphane Schaffter dem Film der Genfer Jubiläumsexpedition von 2002 11.45–12.00 Referat: « Everest Lhotse. Schweizer am Everest Oswald Oelz, 1952 und 1956. » Das Buch zum Highlight der Schweizer Buchautor Himalaya-Besteigungsgeschichte 12.00–12.15 Mitteilungen ( Signieren und Verkauf Jubiläumsbuch ) 12.15–13.15 Mittagessen Infos und Verpflegungsmöglichkeit im Burgerratssaal 13.30–13.45 Begrüssung Nachmittag SAC-Bern ( gast- gebende Sektion ) 13.45–14.15 Die Bedeutung der Sherpas in der Everest-Besteigungs- Christine Kopp geschichte 14.15–14.30 Wandlung und Bedeutung des Materials beim Höhen- Albert Wenk bergsteigen 14.30–15.45 Podiumsdiskussion I: Expeditionsbergsteigen gestern Leitung: und heute.. " " .Vom generalstabsmässigen über den alpiChristine Kopp; nen zum kommerziellen Expeditionsstil. Jürg Marmet, Mit Direktschaltung zur Everest-Lhotse-Expedition Hans Rudolf von von Kari Kobler Gunten, Ernst Reiss, Oswald Oelz, Sherpani Pemba Doma 15.45–16.15 Pause ( Burgerratssaal: Getränke/Verkauf Jubiläumsbuch ) 16.15–17.30 Podiumsdiskussion II: Jedem sein eigener Everest. Leitung:Schwergewichtsverlagerungen im Bergsport: Etienne Gross; Standortbestimmung und zukünftige Entwicklungen. Bruno Hasler, Vom « Expeditionsziel » zur persönlichen bergsport- Hanspeter Sigrist, lichen Leistung Ueli Steck, Alexandra Eyer, Urs Gantner, Thomas Weber Brigitte Holderegger 17.30–18.20 Everest-Diashow Robert Bösch 18.20–18.30 Schlusswort SAC-Zentralpräsident ( Signieren und Verkauf Jubiläumsbuch ) und SSAF-/OK- Präsident Moderation: Margrit Sieber

50-Jahr-Jubiläum Schweizer Everest-Lothse-Expedition

Everest-Event 2006

Die Schweizer Himalaya-Expedition vor 50 Jahren war mit Lhotse-Erst- sowie Everest-Zweit- und -Drittbe-steigung äusserst erfolgreich. Die Jubiläumsfeier im Kultur-Casino Bern vermittelt ein umfassendes Bild des Himalaya-Bergsteigens.

Wer sich heute mit dem Himalaya-Berg-steigen beschäftigt, ist sich kaum bewusst, was die Schweizer Everest-Expedi-tionen in den 50er-Jahren bedeuteten und mit welchen Problemen die Teilnehmer zu kämpfen hatten. Über die damaligen Aktivitäten, aber auch über die Veränderungen im Expeditionsbergsteigen seither werden ganz verschiedene Persönlichkeiten im Rahmen des Everest-Events 2006 in völlig unterschiedlichen Gefässen berichten. Das spannende Programm des EvEv06 – nebenstehend abgedruckt – ermöglicht Begegnungen der besonderen Art.

Platzreservation

Reservieren Sie sicherheitshalber Ihre Karte zu CHF 12.– über Tel. 0900 55 22 50 ( CHF 2.–/Min .) oder im Internet unter www.evev06.ch. Die Tageskarten werden nicht verschickt, sondern aufgrund der Reservati-onslisten an der Tageskasse vom 3O. April 2006 im Kultur-Casino Bern abgegeben. Weitere Infos unter www.evev06.ch oder www.sac-cas.ch, unterwegs; Everest-Lhotse 2006, www.sfar-evev06.ch Gem. Mtlg. a

Feedback