Pilatus Eine sagenumwobene Natur- und Kulturgeschichte

Einst gefürchtete und sagenumwobene Wildnis, heute Naherholungsgebiet und Touristenattraktion: Der Pilatus hat die Fantasie der Menschen schon immer angeregt. In ihrem Buch zeichnet die 22-jährige Krienser Autorin ein umfassendes natur- und kulturgeschichtliches Porträt des Berges. Dafür wählt sie einen eigenen Ansatz: Sie porträtiert den Berg anhand der Geschichten, die im Laufe der Zeit über ihn erzählt werden. Der Blick reicht zurück bis in die Zeit, als Alemannen und Kelten nebeneinander am Fusse des Berges lebten und das Christentum nur langsam Fuss fasste, über das Mittelalter, in dem der früher Mons Fractus genannte Berg mit der Wandersage vom verfluchten Geist des Pilatus in Verbindung gebracht wurde, bis hin zu den frühen Naturforschern, die den Berg neu entdeckten und deren Arbeit schliesslich zur Entzauberung des mythischen Felsmassivs führte. Aus­sergewöhnlich: Entstanden ist das Buch als Maturarbeit. Von der Stiftung «Schweizer Jugend forscht» ausgezeichnet, ist das Werk nun vom der gleichnamigen Stiftung gehörenden Verlag Pro Libro einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht worden.

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