Saison gespickt mit Höhepunkten Florent Troillet wieder am Start

Das Programm der Skitourenrennen ist dicht. WM, Weltcup und Schweizer Meisterschaft sind die Höhepunkte. Auftakt zur Saison ist der NightAttack am Flumserberg.

Der Blick auf den Rennkalender (vgl. S. 54) zeigt: Im Skitourenrennsport sind mehrere Höhepunkte angesagt. Insgesamt 45 nationale und interna-tionale Wettkämpfe stehen auf der Agenda. Die wichtigsten sind: Weltmeisterschaft, Weltcup und Schweizer Meisterschaft.

An der WM im französischen Pelvoux startet die Schweizer Nationalmannschaft (SAC Swiss Team) als Favoritin wie auch Italien, Frankreich und Spanien. Die Schweizer schnitten im Jahr 2011 in Claut, Italien, als zweitbeste Nation ab. Von den fünf Weltcuprennen, welche die Mitglieder des SAC Swiss Teams diese Saison absolvieren, findet eines in der Schweiz statt: das Alpiniski in Les Marécottes bei Martigny. Für Martin Anthamatten aus Zermatt ist das ein Katzensprung. Das Alpiniski macht gewissermassen den Auftakt zu den 150-Jahr-Feierlichkeiten des SAC. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Fests des Skialpinismus statt.

Spitzenathleten als Organisatoren

Die total 36 nationalen Rennen finden ihren Höhepunkt an der Schweizer Meisterschaft: Die Disziplinen Vertical, Einzel und Sprint finden in Les Diablerets statt, das Teamrennen am Mont Rogneux. Im Schweizer Cup geht es los gehts mit dem NightAttack am Flumserberg am 15. Dezember, der dieses Jahr ein Verticalrennen ist. Drei Wettkämpfe der internationalen Rennreihe La Grande Course stehen dieses Jahr auf dem Programm: die Pierra Menta in Frankreich, der Adamello Ski Raid und die Trofeo Mezzalama in Italien. Zweimal stand Florent Troillet an der Pierra Menta auf dem Podest. Nach einem einjährigen Wettkampfunterbruch ist er nun wieder zurück in der Nationalmannschaft. Ob der Weltmeister und Patrouille-des-Glaciers-Streckenrekordhalter seine Leistung in den Savoyer Alpen bestätigen kann, wird sich am 21. März 2013 zeigen.

Auch neue Wettkämpfe stehen auf der Agenda, sie wurden nicht selten von Spitzenläufern selbst ins Leben gerufen. Im kommenden Winter etwa organisiert der Savogniner Gian-Andri Capeder (Gewinner Trofea Péz Ault) mit weiteren Athleten den ersten Grischa-Sprint auf der Lenzerheide. Neu im Programm ist auch das Matterhorn Ultraks in Zermatt.

Neuer Trainer setzt auf Nachwuchs

Erstmals im Einsatz ist der neue Disziplinenchef Bernhard Hug. Mit dem Diplomtrainer Spitzensport Swiss Olympic und ehemaligen Ausbildungsverantwortlichen von Swiss Cycling, dem Schweizer Radsportverband, hat der SAC einen ambitionierten Nachfolger für Rolf Zurbrügg gefunden. Die Nachwuchsarbeit, insbesondere die Bildung eines Nachwuchsnationalkaders, sowie die vertiefte Zusammen-arbeit mit Swiss Olympic werden, so Hug, Schwerpunkte seiner Ar-beit bilden. Doch vorerst gehe es darum, «alles erst einmal mitzuerleben», sagt der einstige Triathlet. Antreten wird Hug mit einer 20-köpfigen Nationalmannschaft. «Wir gehören seit Jahren zu den Besten der Welt», so Hug. «Meine Aufgabe ist es, das beizubehalten.»

Resultate online

www.sac-cas.ch → Wettkampfsport → Skitourenrennen

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