Salben gegen Schnarchen

Mit Interesse und einem kleinen Schmunzeln habe ich den Beitrag in den ALPEN 10/2009 zum Thema Schnarchen gelesen. Ich kenne da noch eine andere « Ver-hinderungstaktik », die ich diesen Sommer in der Cabane d' Orny im Kurs « Feld und Eis » erfolgreich angewendet habe: Nasenschleimhäute befeuchten!

Ich schnarche gemäss meiner Partnerin nur im Winter, wenn die Luft sehr trocken ist ( sie übrigens auch ). Also habe ich in der Drogerie eine Salbe zur Befeuchtung der Nasenschleimhäute gekauft, und siehe da, es funktioniert. Ein Kursteilnehmer hat uns gleich von Beginn weg gewarnt, er schnarche wie ein Bär. Ich bot ihm an, von der Salbe zu probieren, mir habe es geholfen. Und siehe da ( zum zweiten Mal ), er und vor allem wir konnten friedlich schlafen, und der « stillgelegte » Schnarcher stand jeden Abend vor meiner Pritsche und fragte nach der Salbe für seine Nase. a Roger Stockburger, Boll Schwierigkeit, sondern auch in der Kühnheit der Linien und deren ernsthaftem Charakter », betont Scheel. Wichtig ist ihm aber zu differenzieren: « Ich finde keineswegs, dass ‹Klassiker› zwingend so bleiben müssen, wie sie waren. Es hängt davon ab, um welche Route und um welches Umfeld es sich handelt. Ja, ich denke sogar, dass in manchen Fällen der eine oder andere zusätzliche Bohrhaken in einem Klassiker angebracht ist, etwa im Rätikon in der Route Amarcord: In den 6b-Längen wären ein paar Bohrhaken mehr sinnvoll, da ich beim Einrichten einfach zu faul war, die damals zu schlagen .» a Alexandra Rozkosny, Chefredaktorin Martin Scheel gehörte in den 1980ern zu den weltbesten Kletterern und eröffnete mit Supertramp eine der ersten alpinen Sportkletterrouten im unteren 8. Grad. Infos: www.azoom.ch/umwelt Heute wie gestern: Die Route im senkrechten Fels der Bockmattli-Nordwand ist auch für Nachstei-gende psychisch anspruchsvoll, hier Jürg Roffler 1984.

Foto: Ar chiv Rober t Bösch

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