Sophie Lavaud schenkt sich zwei weitere Achttausender

Im kleinen, internationalen Kreis der Höhenalpinisten nannte man sie eine Zeit lang die «88 000 lady». Doch jetzt braucht Sophie Lavaud einen neuen Spitznamen. Am 23. April stand sie als 15. Frau auf dem Gipfel der Annapurna I (8091 m). Nicht einmal einen Monat später, am 15. Mai, erreichte die Genferin den Gipfel des Kangchendzönga (8585 m) nach 14 Stunden Aufstieg. Und das an ihrem 51. Geburtstag. Ein grösseres Geschenk gibt es wohl nicht für eine Alpinistin, die davon träumt, alle Achttausender der Erde zu bezwingen. Mit den Kräften noch längst nicht am Ende, schaffte sie am 12. Juli auch noch den Gasherbrum I (8068 m). Sie und ihr Team haben den Gipfel trotz 15 Zentimetern Neuschnee erreicht. Damit hat Sophie Lavaud nun 11 der 14 höchsten Gipfel bestiegen. Es fehlen ihr «nur» noch der Nanga Parbat (8126 m), der Makalu (8485 m) und der Lhotse (8516 m).

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