Sportkletterin Iva Hartmann erhält Panathlonpreis

Iva Hartmann erhält

Panathlonpreis

Der Sportförderungspreis 1997 des Panathlonclubs Chur und Umgebung wurde im vergangenen Dezember an Iva Hartmann, Ju-gend-Weltmeisterin 1994 und 1996, EM-Sechste und Fünfte der Juniorinnen-WM 1997 im Sportklettern verliehen.

Dieser Panathlon-Sportförderungs-preis geht an Sportlerinnen und Sportler, die besondere Leistungen gezeigt haben und die über aus-baufähige Perspektiven verfügen.

Die heute 18jährige Iva Hartmann begann 1993 mit Sportklettern und hat bereits eine steile Karriere hinter sich. In der Laudatio wurde Iva Hartmann als Vertreterin einer Generation bezeichnet, die im Klettern neue Dimensionen eröffnet hat.

Der mit Fr. 250O. dotierte und von der Graubündner Kantonalbank ge-sponserte Panathlon-Förderungspreis soll für die Preisträgerin zum einen Ansporn sein, die schwierige Phase des Übergangs von der Juniorinnen-in die Elite-Klasse und die zusätzliche Belastung durch die berufliche Ausbildung zu meistern. Zum andern soll er einen Betrag an die mit jeder Sportausübung auf diesem hohen Niveau verbundenen Kosten beisteuern. Dies alles im Hinblick auf das Ziel, die stets auftretenden Schwierigkeiten zu überwinden und auf dem im wahrsten Sinn des Wortes steinigen Weg weiterzuklettern.

Norbert Waser, Chur 15 Übergabe des Panathlon-Förderungspreises an Iva Hartmann durch Präsident i Alpinismus, Berg- u.a. Sportarten i Alpinismo e altri sport di montagna i Alpinisme et autres sports de montagne Q.

Neue Dimension des Kletterns?

Herausforderung des « Mixed »

Folgten sich in einer Route Eis- und Felspassagen, so wurde bisher von « kombinierter Kletterei » gesprochen. Ziel war dabei weniger die Suche nach einer maximalen Konzentration « kombinierter » Schwierigkeiten ( wie dies im Sportklettern bezogen auf den reinen Felsbereich der Fall ist ) als die Absicht, einen neuen, wenn auch sicher sehr anspruchsvollen Weg durch eine Wand oder zu einem Gipfel zu finden.

Bei der « Mixed»-Kletterei wurde der auf den Fels bezogene schwierigkeitsorientierte Sportklet-tergedanken auf das kombinierte Gelände übertragen. Das bedeutet, dass im « Mixed » der Weg zum Ziel wird und nun auch relativ kurze Routen, die aber extremste Fels- und Eisschwierigkeiten miteinander verbinden, angegangen werden. Im Gegensatz zum Sportklettern ist die Absicherung im allgemeinen jedoch viel problematischer und die

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