«Sterne» für die Domhütte

für die Domhütte

Ein herrlicher Spätsommer lockt Max, Markus und mich im September 1997 nochmals ins Hochgebirge. Der Aufstieg zur Domhütte macht uns warm. Warm ist auch der Empfang durch die Hüttenwartin Laura, die für uns ein schönes « Dreierzimmer » bereithält. Die Hütte ist angenehm und sauber, und beim gemütlichen Nachtessen serviert die Chefin persönlich. Es gibt reichlich Chabissalat. Herrlich! Da ich an die nächtliche Schwerarbeit meines Magens und die Tour am folgenden Tag denke, nehme ich nur wenig.

Ein wunderbarer, klarer Tag, auf dem Domgipfel ist es fast windstill. Wir kosten die Zeit richtig aus, steigen gemütlich ab und beschliessen, noch eine Hüttennacht einzulegen.

Da wir erst nach der offiziellen Essenszeit um halb sechs Uhr ankommen, erwarte ich ein Donnerwetter. Doch nichts dergleichen geschieht. Hüttenwart Franz Brantschen empfängt uns vor der Hütte und meint, einen solchen Tag müsse man wirklich geniessen, unser Essen sei in einer Viertelstunde bereit.

Wieder werden wir aufmerksam bedient. Weil die Hütte bald geschlossen wird, müssen die Reste -auch Chabis - aufgegessen werden. Ich traue meinen Augen nicht: Laura bringt mir eine Schale mit Chabis-und Tomatensalat.

Ich bin nicht gerade ein Hütten-fan. Aber vielleicht werde ich in der Nebensaison zum Domhüttenfan.

Herbert Hartmann, Fahrwangen

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