Vernissage SAC-Clubführer Band 5 Tessin

us dem Clubleben

Maurice Brandt und Giuseppe Brenna haben die gleiche Einstellung zum Gebirge und beschreiben die Routen in der gleichen Art. Das heisst, sie behandeln technische Gesichtspunkte, solche der Natur, der Geschichte, mit einem Wort der Kul-tur-vorausgesetzt, man versteht unter Kultur das Bewusstsein der eigenen Vergangenheit und der heutigen Welt in gleicher Weise. Die Freundschaft zwischen den beiden Berglern hat es ihnen möglich gemacht, diesen Band gemeinsam zu schaffen. Die Beschreibungen der Routen beschränken sich nicht auf Angaben zu Höhe, Zeitbedarf und Schwierigkeitsgrad, sondern sind durch Informationen über das tägliche Leben in früheren Zeiten ergänzt, als die Menschen jedes Stückchen Land kultivierten, um während ihrer ständigen Wanderung zwischen Talgrund und Alp überleben zu können.

Es war ebenso ein Anliegen der beiden Autoren, Routen ausserhalb

Vernissage

SAC-Clubführer Band 5 Tessin

Der von Giuseppe Brenna und Maurice Brandt verfasste Band 5 der SAC-Clubführer über die Tessiner Alpen und Voralpen1 konnte am 23. Mai dieses Jahres im Rahmen eines internationalen Kongresses über das Gebirge vorgestellt werden. Die Serie der Tes-sin-Führer soll 1999 mit dem zur Zeit in Vorbereitung befindlichen Band 4, Alpi Mesolcini, abgeschlossen werden.

Club Alpino Svizzero Club Alpin Suisse Schweizer Alpen-Club der von einem durch Berg- und Seilbahnen ermutigten Massentourismus überschwemmten Zonen vorzustellen. Wie schon die andern Bände des Tes-sin-Führers bereichern auch diesen Beiträge über Umweltschutz, Geologie ( Giorgio Valenti ), Flora und Fauna ( Angelo Valsecchi ) und Dialektausdrücke des Gebiets.

Das Erscheinen dieses Bandes weckt sowohl bei den Tessinern als auch bei jenen, die gern in Gegenden unterhalb der Waldgrenze wandern, grosses Interesse. Das bewaldete Gebiet - das Val Morobbia und das ganze Sottoceneri einschliesslich der Zugangswege von Italien her - ist noch niemals so vollständig und systematisch beschrieben worden. So erinnert der neue Führer zum Beispiel daran, dass der Generoso mehr zu bieten hat als das Bähnchen, das auf seinen Gipfel führt, und dass Gesero nicht zwangsläufig Auto bis zur Hütte bedeuten muss. Er soll das Entdecken neuer Wege, die zu Orten der Stille und der Kontemplation führen, ermöglichen. Das ist zumindest der Wunsch der Autoren.

Gem. Mtlg. Augusto Colombo, Bellinzona ( üeBrenna, G.; Brandt, M.: Prealpi Ticinesi - Dal Passo San Jorio al Monte Generoso ( z. Z. nur in italienischer Sprache erhältlich, eine deutsche Übersetzung ist vorgesehen ). SAC-Verlag 1997. Mitgliederpreis Fr.35., Ladenpreis Fr. 45. Blick von der zum Monte Generoso aufsteigenden Route des Tiralocchio auf den Lago di Lugano Dal Passo S. Jorio al Monte Generoso Maurice Brandt/Giuseppe Brenna

Feedback