Vivere tra le pietre. Costruzioni sottoroccia. V.V.A.A

Armando Dadò editore, 6601 Locarno; ISBN 88-8281-152-2. Fr. 8O.– Wer kann sich vorstellen, unter einem tausend Tonnen schweren Felsbrocken gemütlich sein Abendbrot zu verzehren? Im Maggiatal war dies für die Bewohner kein Problem. Sie errichteten bis zu drei Stockwerken hoch unter und zwischen den gewaltigen Felsbrocken, die von den Gletschern liegen gelassen oder bei Bergstürzen ins Tal gedonnert waren, ihre Bauten, Felshäuser, Ställe und Keller in meist künstlich erweiterten Hohlräumen. Die Bauten beweisen, wie geschickt die Leute damals mit dem Stein umgingen, wie sie Luft und Wasser kanalisier-ten. Archäologische Grabungen deuten auf ein Alter von bis zu 1000 Jahren hin. Unter der Leitung des einheimischen Geografieprofessors Bruno Donati 1 sind im Rahmen einer zehnjährigen National-fondsstudie ungefähr 1600 Objekte aufgenommen worden. Viele davon sind mit Fotos und sorgfältig gezeichneten Plänen vorgestellt. Wer die italienische Sprache auch nur rudimentär versteht, wird über die rund 500 Illustrationen viel Wissenswertes erfahren, um sich so die Lebensumstände in den Tessiner Tälern lebhaft vorstellen zu können.

Mar tin Gur tner, Wichtrach

http://wa.slf.ch/

Unter dieser Webseite veröffentlicht der Lawinenwarndienst des Eidg. Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF Davos unter « WinterAktuell » wöchentlich – in den Winterrandmonaten und im Sommer monatlich – anschauliche Rückblicke zur Schnee- und Lawinensituation sowie zur Gefahrenentwick-lung in den Schweizer Alpen. Diese Seite ist gratis abrufbar a.

1 Vgl. Beitrag S. 26 in dieser Ausgabe

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