Was wird von SAC-Hütten erwartet?

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Was wird von SAC-Hütten erwartet?

SAC-Hütten im Urteil der Konsu-menten-Sendung von Radio DRS

Konsumvorstellungen und -be-dürfnisse haben auch die Bergwelt erreicht. Jeder Bergsteiger akzeptiert das, selbst wenn regelmässige Heliflüge zur Hüttenversorgung das Umweltschutzemp-finden stören können, elektrisches Licht die Romantik mindert und ein andauernd klingelndes Hüttentelefon unangenehm an die Verpflichtungen « da unten » erinnert. Langsam, aber unaufhaltsam ist es so gekommen, wie es kommen musste: Das Bier nach der Tour wird geschätzt, Elektrizität kühlt den Salat, und ohne Kontakt zur Aussenwelt kommen heute nicht einmal diejenigen aus, die eigentlich daraus haben flüchten wollen. Welches sind nun die Konsequenzen?

Mit der Konsumwelt haben sich jetzt auch die Konsumentenschützer in den Bergen eingefunden. Im vorliegenden Fall war es Radio DRS mit dem Konsum-Magazin « Espresso », dessen Mitarbeiter in 21 Tagen vom Engadin in den Jura wanderten und von ihren Erfahrungen mit Hotels, SAC-Hütten und Wanderwegen berichteten.

Für uns Bergbegeisterte ist eine solche Sendung sicher zunächst ein Anlass zur Freude, wird doch unsere Welt von den elektronischen Medien sonst eher stiefmütterlich behandelt. Auch der aktive Alpinist freut sich: Nebst vielen positiven Erfahrungen in SAC-Hütten lässt sich gerade in diesem Bereich immer wieder feststellen, dass Verbesserungen nötig sind.

« Espresso »: Riesige Unterschiede bei den Hütten In der « Espresso»-Sendung stellte Autor Mark Zumbühl zwischen den einzelnen Hotels und Hütten « riesige Unterschiede » fest. Positiv fiel ihm beispielsweise die Medelserhütte auf, wo « das junge Hüttenwart-Ehepaar alle Register zieht » und wo « jeden Tag frisches Brot auf den Tisch kommt ». Als eher « trocken und nüchtern » empfanden die Radio-Journalisten die Bewirtung auf einer andern Hütte1, wo gemäss Aussage des Hüttenwarts ein Stück Käse mit

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