Wechsel im Bereich Umwelt des SAC. «Die Bergsteigerei hat ihre ökologische Unschuld verloren»

Montagne e ambiente

Montagnes et environnement

« Die Bergsteigerei hat ihre ökologische Unschuld verloren »

Wechsel im Bereich Umwelt des SAC

Im Gespräch mit den ALPEN zieht der Umweltbeauftragte Jürg Meyer Bilanz über seine Zeit beim SAC. Wer sich in einem ( Berg-)Sportverband für die Ökologie einsetzt, klettert einen exponierten Grat mit böigen Winden aus wechselnder Richtung.

Nach elf Jahren als Bereichsleiter Umwelt auf der SAC-Geschäftsstelle hörst du auf. Ist dein Sitzleder durchgescheuert?

Mit Herzblut habe ich mich damals in diese Arbeit gestürzt. Mit meiner Energie bin ich nicht sehr haushälterisch umgegangen. Nach dieser intensiven Arbeit in einem so komplexen Verband und einem ständig umstrittenen Arbeitsfeld fühle ich mich schon etwas ausgelaugt.

Du bist Geologe und Bergführer. Wird man dich bald wieder in den Bergen mit Gästen antreffen?

Klassisch führen werde ich nicht mehr. Was ich mir vorstellen könnte, wären einfachere Touren in Kombination mit naturkundlichen Themen oder Teambildungskursen. Meine aktuelle Arbeit möchte ich selbstständig weiterführen – wer weiss, vielleicht auch für den SAC. Der zentrale Kündigungsgrund ist aber meine Familie. Seit kurzem arbeitet meine Frau als Geschäftsleiterin des Internationalen Verbandes der Alpinisten-vereine ( UIAA ). Unser Familienleben erträgt nicht zwei so intensive Jobs. Es ist Zeit, dass ich kürzertrete und Energie für meine Tochter ( 9 Jahre ) und meinen Sohn ( 11 Jahre ) habe. Wie anerkannt sind heute die Umwelt-leistungen des SAC? Von aussen erhalten wir viel Anerkennung. Diskutieren wir aber innerhalb des SAC über Umweltprojekte, wird öfters gepoltert: « Der SAC ist doch keine Umweltorganisation !» Dies, obwohl der Schutz der Bergwelt schon seit Jahrzehnten im Verband verankert ist, obwohl Mitgliederbefragungen ein deutliches Mehr an ökologischem Engagement verlangen. In solchen Situationen vermisse ich gelegentlich die Unterstützung, etwa indem jemand vom Zentralvorstand mit Stolz für unsere Umweltarbeit Partei ergreift. Denn was der SAC in diesem Bereich unternimmt, ist einzigartig.

Aber der SAC ist doch keine Umweltorganisation.

Das Bergsteigen schöpft seine Motivation aus einer möglichst wilden, intakten und schönen Natur. Selbstverständlich ist der Club in erster Linie ein Bergsportverband – aber eben auch ein Umweltverband. Wir haben das Verbandsbeschwerderecht und erhalten vom Bundesamt für Umwelt einen substanziellen Jahresbeitrag für unsere ökologische Arbeit. Wie stark der Naturschutz uns Bergsteiger betrifft, zeigte eines meiner ersten Projekte deutlich: Im Basler Jura drohten umfassende Kletterverbote. Dank unserer Vermittlung zwischen Naturschutzvertretern und Kletterern, dem Aushandeln von Kompromissen, ist heute das Klettern im Basler Jura immer noch möglich.

Somit fokussiert sich die Umweltarbeit auf den alpinistischen Nutzen und weniger auf den Schutz?

Im Basler Jura wurde deutlich, dass wir nicht mehr wie vor 30 Jahren üblich unbeschwert überall Routen einrichten können. Die Bergsteigerei hat ihre ökologische Unschuld verloren. Dies zeigten etwa Studien in den 90er-Jahren. Eine verglich die Sportmobilität von 50 Sportarten: Der Bergsport hatte einen Spitzenplatz in Sachen Mobilität – dicht hinter Motorsportarten oder Golf.

Was sind die Konsequenzen?

Wir müssen zuerst unsere eigenen Aktivitäten aus ökologischer Sicht hinterfragen und optimieren. Erst dann können wir legitim bei Erschliessungsprojekten oder Umweltthemen kritisch mitreden oder uns gegen übertriebene Einschränkungen des Bergsports wehren. Dabei stützen wir uns auf die Richtlinien « SAC und Umwelt », die an der Abgeordnetenversammlung 2002 verabschiedet wurden.

Wie « grün » sind diese Richtlinien?

Würden diese Richtlinien zu 100 Prozent umgesetzt, dann wäre der SAC ebenso grün wie eine reine Umweltorganisation. Dieses Dokument « SAC und Umwelt » ist einer unserer grössten Erfolge. Im Spannungsfeld zwischen Schützen und Nützen stehen wir, auf welche Seite wir uns auch immer bewegen, im Gegenwind. Dieses Papier ist unser fester Fels unter den Füssen, es gibt uns den Boden für Verhandlungen und Diskussionen.

Apropos Gegenwind: Die Umweltorganisation Mountain Wilderness attackiert dich in einem offenen Brief scharf. Du würdest die schönen Richtlinien, kaum verabschiedet, schon wieder zu Grabe tragen.

Meine Äusserungen im Artikel « Lässt sich der SAC über den Tisch ziehen » ( ALPEN 12/06 ) provozierte die Organisation. Unter anderem erklärte ich, wieso der SAC keine Einsprache gegen die geplante Erhöhung der Grimselsee- Inszenierter, unspektakulärer Alltag des SAC-Umweltbeauf-tragten: Jürg Meyer wurde gebeten, den Bürotisch vor der Leinwand mit einigen wichtigen Gegenständen aus seinem SAC-Alltag zu dekorieren...

Highlights aus elf Jahren Umweltarbeit:

– Mobilitätskampagne « Alpen retour » ( 1999–2004 ): Mit Massnahmen wie Mobilitätsberatungen in den Sektionen oder der Lancierung eines Alpenfahrplanes wurde das Ziel erreicht, zehn Millionen PW-Anreise- Kilometer durch den öffentlichen Verkehr zu ersetzen.. " " .Neue Richtlinien « SAC und Umwelt » ( 2002 ): Die alten « Richtlinien für den Schutz der Gebirgswelt » ( 1969 und 1991 ) werden grundsätzlich überarbeitet und weisen neu auch auf das ökologische Verhalten von Bergsteigern hin.. " " .Schutzgebiete auf Skitourenkarten ( 2004 bis heute ): Lange herrschte Willkür beim Einzeichnen von Schutzgebieten auf den Skitourenkarten der Landestopografie. Nun ist der SAC zuständig und schafft zum Wohle der Natur und der Wintersportler eine einheitliche und rechts-sichere Situation.. " " .Bücher « Lebenswelt Alpen » und « Alpen aktiv » ( 2001 ): Diese beiden Werke sind eine wertvolle Basis für die Natur-Umwelt-Ausbildung im SAC.. " " .Alpenlandschaft Zukunft ( aktuell ): Vor 36 Jahren verfasste der SAC die erste Karte zu Schutz und Entwicklung des Alpenraums. Eine Neuauflage tut not.

Staumauer erhebt. In der Praxis müssen und wollen wir Kompromisse finden. Wir werden ja nicht nur von Umweltorganisationen angegriffen, sondern auch von der Nutzerseite. Unser Geschäftsleiter meinte letzthin schulterklopfend: « So lange du von beiden Seiten Tätsch kriegst, weisst du, dass du auf dem richtigen Weg bist – dem SAC-Weg eben. » Die Entscheidung am Grimsel ist ein Zugeständnis an das Berggebiet. Wie ist das Verhältnis zwischen Berg- und Unter-landsektionen?

Das ist ein wunder Punkt in der Umweltarbeit. Einige Sektionspräsidenten aus dem Berggebiet stellen die Legitimation der Unterländer zu Mitsprache grundsätzlich in Frage. Oft argumentieren sie mit Schlagworten anstatt mit Argumenten – und das ist etwas, das mir Mühe macht.

Was sind denn die Vorwürfe?

Die Unterländer hätten ein idealisier-tes Bild von den Alpen, aber sie – die Bergler – müssten dort leben. Man wolle sie « indianisieren », in Reservate stecken. Statt sich einzumischen, sollte man doch zuerst in den Städten die Sauerei aufräumen. Aber die Städter haben doch ein romanti-siertes Bild der Berge.

Das haben aber die Menschen aus den Berggebieten auch. Hör doch mal, was in den Jodelchören und Heimatlie-dern besungen wird. Das ist oberroman-tisch. Auf der anderen Seite steht die Solidarität der Städter für das Berggebiet. So fliessen etwa via die Patenschaft für das Berggebiet oder die Berghilfe jedes Jahr Spenden in Millionenhöhe in das Berggebiet. Und als Touristen sind die Städter die wesentlichen Kunden der Bergler. Während der harte Tourismus seit Jahren stagniert, wächst die Nachfrage nach « sanften » Werten, nach unerschlossener Landschaft, nach Ruhe und einer gewissen Bergstimmung.

Was wünschst du dem SAC-Umwelt-ressort für die Zukunft?

Ich hoffe auf Kontinuität und ein weiterhin klares Umweltengagement des SAC. Eine wichtige Aufgabe wird es sein, die Begeisterung für die Umweltarbeit gerade in den Sektionen zu fördern.

Und selber, gehst du nun stolz oder frustriert?

Es war eine fantastische Zeit, und ich bin stolz auf das gemeinsam Erreichte. Auf meinen Nachfolger Thomas Gurtner wartet ein wunderbares Team sowie eine sehr motivierte Umweltkommission. Dank diesen Mitarbeitern und dem Rückhalt in der Geschäftsleitung waren die Frustrationen – die zu diesem Job gehören – nie nachhaltig. Dazu bin ich auch ein viel zu fröhlicher Mensch. Sitzungen ohne herzhafte Lacher sind für mich keine erfolgreichen Sitzungen. a Inter view: Bernard van Dierendonck... so überlässt er seinem Nachfolger Thomas Gurtner den Kristall, den der SAC 2006 für besondere Leistungen im Umweltschutz gewonnen hat, etliche Publikationen wie « Lebenswelt Alpen » oder die « Richtlinien SAC und Umwelt » als zentrale Stützen in der Umweltarbeit. Auf den Nachfolger wartet eine breite Palette an Aufgaben: Die Dossiers in den Bundesordnern reichen von aktuellen alpinöko-logischen Themen wie « Vom Plumsklo zur umweltgerechten Abwasserentsorgung der SAC- Hütten » über « SAC und Klima » bis zur Gebirgsfliegerei.

Fotos:

Bernhar d van Dier endonck

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Leidenschaft für Steine aus der Bronzezeit

Mit Menhiren auf Du und Du

Menhire verortet man gemeinhin nach Frankreich, England oder Deutschland. Aber auch in der Schweiz gibt es mehrere dieser bronzezeitlichen Mahnmale 1, so unter anderem bei Falera. Seit seiner Jugend ist der Historiker und Dorfchronist Ignaz Cathomen von diesen Steinen fasziniert.

Ignaz Cathomen und die Sonnenterrasse von Falera gehören zusammen. Das Bauerndorf aus seiner Jugend ist heute nur noch schwer auszumachen. Aber wer durch die schmalen Strässchen wandert, entdeckt da und dort noch die typischen Holzhäuser und -stadel. La Mutta, der Hügel mit der alten Kirche, hingegen ist fast unverändert geblieben – und fasziniert noch immer.

Bronzezeitliche Funde

Auf La Mutta entdeckte der Kantonsförster Walo Burkart 1935 Überreste einer Siedlung aus der Bronzezeit. 2 Die nachfolgenden Grabungen ergaben, dass dieser Hügel in der Bronzezeit, also etwa Menhir oder Hinkelstein?

Der Begriff Hinkelstein stammt von einem Gräberfeld von Monsheim in Rheinland-Pfalz, das in der Flur Hinkel-stein entdeckt wurde. Dort stand ursprünglich ein Menhir, der heute im Schlosshof von Monsheim aufgestellt ist. Obelix, die Comicfigur aus « Asterix & Obelix », wirft seine Hinkelsteine mit Leichtigkeit und Vorliebe in römische Truppen. Dabei wiegen die bekanntesten Menhire weit mehr als eine Tonne. ab 1800 v. Chr. oder vielleicht sogar schon früher, besiedelt gewesen war. Die Bewohner waren schon damals Ackerbauern, wie es noch bis ins 2O. Jahrhundert Tradition war. Die Voraussetzungen dazu waren ideal: ein äusserst tiefgründiger Boden, gepaart mit in der Bronzezeit milden, schneearmen Wintern. Der wirklich sensationelle Fund gelang dann im Jahr 1943, kurz vor Ende der Grabungen: eine Bronzenadel aus der vorchristlichen Zeit um 1600 v. Chr. Wurde sie zuerst als Kleidernadel angesehen, zeigten dann weitere Abklärungen, dass die reichen Verzierungen einen Ve-nuskalender darstellen und damit Teil eines Venuskultes waren. Die Venus als Morgen- und Abendstern muss schon ganz früh eine wichtige Rolle rund um das Verständnis von Zeit und Zeitmessung auf La Mutta gespielt haben.

Geschichte und Heimat

« Ich erinnere mich gut an die Grabungen von 1943. Damals wurde ungefähr zehn Tage vor dem endgültigen Schluss diese 83 cm lange Bronzenadel gefunden », sagt Ignaz Cathomen, « unser Lehrer erzählte uns in der Schule davon und hat mich, den neunjährigen Buben, mit seiner Begeisterung angesteckt. » Wer dem heutigen Dorfchronisten zuhört, spürt schnell, dass dieses Interesse für Geschichte sein ganzes Leben hindurch angehalten hat. Sein Weg führte übers Lehrerseminar von Chur zurück in die Surselva. Als frischgebackener Sekundarlehrer nahm er wieder in seinem Heimatort Wohnsitz und unterrichtete im zugehörigen Ober-stufenzentrum in Laax. 1980 wechselte Ignaz Cathomen als erster hauptamt-licher Romanischübersetzer in die Standeskanzlei Chur, wo er bis zu seiner Pensionierung 1998 arbeitete. Aber er blieb in Falera wohnen, und La Mutta spielte weiterhin eine wichtige Rolle. 1 Menhir ist keltisch/bretonisch und bedeutet « aufgerichteter Stein ». 2 Bronzezeit umfasst in West- und Mitteleuropa die Periode von 1800 bis 800 v. Chr. Ignaz Cathomen ist seit seiner Jugend von den Menhiren seiner Heimat begeistert. Die Liebe zu seinem Heimatdorf und die Leidenschaft für die bronzezeitlichen Steine haben ihn in Falera festgehalten.

Blick auf die Kirche St. Remigius in Falera, deren Vorgängerin aus dem 9. Jahrhundert datiert. Noch früher aber wurden die Menhire errichtet: Die Steinreihe vor der Kirchenmauer stammt aus der Bronzezeit ( ca. 1800 v. Chr. ).

Fotos: Robert Sieber Schon Walo Burkart erwähnte in seinen Berichten Steinkreise und Steinreihen mit säulenartigen Steinen – Menhiren – auf der Allmend östlich des Kirch-hügels, auf Planezza. Nur wurde dies nicht gross zur Kenntnis genommen. Es waren erst die jahrelangen Forschungen des Geologen Dr. Ulrich Büchi und seiner Frau Greti, die diesen historischen Reichtum breiten Kreisen zugänglich machten. Auslöser für Büchis Arbeiten war das Buch Die verzauberten Täler von Christian Caminada, dem nachmaligen Bischof von Chur. Darin beschrieb er unter anderem den Steinkult, der sich in Graubünden in Sagen-, Hexen-, Schalen- und Opfersteinen manifestiert.

Steinerne Kalender

Ignaz Cathomen begleitete das Ehepaar Büchi häufig auf seinen Forschungs-fahrten durch Graubünden und spielte dank seinen Sprachkenntnissen und seinem Wissen um lokale Gepflogenheiten öfters Türöffner. Auch La Mutta wurde zum Forschungsgebiet. Umgefallene und eingewachsene Menhire wurden aufgespürt und ausgegraben, die vorhandenen vermessen und Peilungen 3 berechnet. Dabei zeigte sich, dass die Menhir-reihen wie ein Kalender in Beziehung zu Sonnenauf- und -untergang innerhalb des Jahresablaufes stehen. Die Haupt-steinreihe beispielsweise, die auf den Taminser Calanda ausgerichtet ist, zeigt den Sonnenaufgang 30 Tage vor und 30 Tage nach Sommersonnenwendealso am 21. Mai und am 21. Juli – an und begrenzt die Wachstumsperiode im Ackerbau. Weitere Peilungen ergaben Zusammenhänge mit den Kirchen Falera, Ladir und Ruschein, was auf eine vorgeschichtliche Kultlinie hinweist. 1987 richteten Ignaz Cathomen und das Ehepaar Büchi die Steine gemäss den bereits vorliegenden astronomischen Berechnungen aus den Vierzigerjahren auf, sodass sie sich wieder wie in der Bronzezeit präsentieren. Ende der Fünfzigerjahre begann die Rationalisierung der Landwirtschaft. Dadurch verschwanden auch im kleinen Bauerndorf Falera die Arbeitsplätze in grosser Zahl. Einen Hoffnungsschimmer für das Überleben des Dorfes mit seinen damals noch gut 300 Einwohnern vermittelte der zu Beginn der Siebzigerjahre aufkommende Tourismus. Vor allem der Bau der Bergbahn 1973 half mit, die Abwanderung zu stoppen.

Wirtschaftsgeschichte

Als erster Präsident des Verkehrsvereins suchte Ignaz Cathomen nach Angeboten im Sommertourismus, der damals wichtiger war als jener im Winter. Was lag da näher, als Führungen zur Kirche auf La Mutta und zu den Menhiren rund um den Kirchhügel anzubieten? Gross war seine Überraschung, als diese Führungen auf ein nicht abflauendes Interesse stiessen. Im Lauf der Jahre legten sie sogar derart zu, dass die Gemeinde auf Cathomens Anregungen hin La Mutta als Naturpark einrichtete und jetzt sogar fünf Führer angestellt sind, um die rund 1500 Personen jährlich in die Geheimnisse der Menhire einzuführen. 3 Unter Peilung versteht man die Verlängerung der Steinreihe zu weiteren Punkten im Gelände und zum Horizont.

Die Scheibennadel wurde ziemlich sicher beim Venuskult eingesetzt: Wissenschaftler interpretieren ihre modern wirkenden Verzierungen als einen Venuskalender.

Jugend-Infos, -Berichte, -Aktivitäten

Attività dei giovani

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