Wenig Bewegung in der Frage der Alpenkonvention

Das Ringen um die Alpenkonvention dauert an. An der 4. Alpenkonferenz in Brdo ( Slowenien ) vom 27. Februar 1996 nahmen die Umweltminister der Alpenstaaten und der Europäischen Union teil. Die Präsenz der Schweiz beschränkte sich - nicht zuletzt infolge des Widerstandes einiger ihrer Bergkantone - nach wie vor auf einen Beobachterstatus.

Neuerdings verfügen die acht Alpenvereine der Alpenstaaten mit ihrer kürzlich gegründeten Dachorganisation, dem Club Are Alpin ( CAA ), im Rahmen der Nicht-Regierungsorgani-sationen ( NGO ). " " .1 über einen Beobachterstatus im ständigen Ausschuss der Alpenkonvention und bei der Alpenkonferenz.

Konkrete Fortschritte gab es nur wenige. Zugestimmt wurde dem Bergwald-Protokoll, während man im Bereich Verkehr nur über einzelne Bereiche diskutierte und einen endgültigen Durchbruch später zu erreichen hofft. Zuerst will man die sich aus den bereits bestehenden Protokollen ergebenden Auflagen umsetzen, wobei allerdings auch hier Zeitplan wie längerfristige Finanzierung noch unklar sind. Im Moment sollen deshalb keine weiteren Protokolle in Angriff genommen werden.

1 Zu den Nicht-Regierungsorganisationen mit einem Beobachterstatus im ständigen Ausschuss der Alpenkonvention und bei der Alpenkonferenz gehören:

- die Internationale Alpenschutzkommission ( OPRA ), die Welt-Naturschutz-Organisation ( UICN ), die Europäische Vereinigung der Gewählten von Bergregionen, die Internationale Föderation nationaler Verbände zum Betrieb von Drahtseil- und Schwebebahnen ( FIANET ) und - die kürzlich gegründete Dachorganisation aus acht Alpenvereinen der Alpenstaaten, der Club Are Alpin ( CAA ).

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