Zu kurze Umsteigezeiten Bus-Bahn in Airolo

Zum Leserbrief « Attraktiver öffentlicher Verkehr ?» ( Vgl. ALPEN 11/97, S. 16 ) Die Bemerkungen im erwähnten Leserbrief zur zu kurzen Umsteigezeit zwischen Bus und Bahn in Airolo veranlassen uns, einige Präzisierungen anzubringen.

In Zukunft sollen beim öffentlichen Regionalverkehr die verschiedenen Transportmittel ( Postauto, SBB, private Eisenbahnen, Seilbahnen usw. ) miteinander verbunden werden. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden von ganz verschiedenen Benutzern gebraucht: Pendler, Touristen, Schüler, Hausfrauen, ältere Menschen, Jugendliche - sie haben alle verschiedene Ansprüche; gemeinsam ist ihnen der Wunsch, bequem zu reisen. Es ist folglich keine leichte Aufgabe für die Verantwortlichen des öffentlichen Verkehrs, alle Kunden zufriedenzustellen.

Im erwähnten Beispiel wird die Strecke Bellinzona-Airolo durch das Postauto anstelle von SBB-Regional-zügen bedient; der Bus muss die wichtigen Anschlüsse mit den Zügen, die von den SBB-Bahnhöfen Bellinzona, Biasca und Airolo nach Süden und Norden fahren, garantieren. In Bellinzona ist auch der Anschluss auf das Postauto in Richtung Chur vorgesehen.

Es ist wichtig, dass die Wartezeiten nicht zu kurz sind, damit auch ältere und behinderte Menschen von den vorgesehenen Anschlüssen profitieren können. Doch die Wartezeit darf auch nicht zu lang sein, da sonst der öffentliche Verkehr an Attraktivität verliert.

Auf der Strasse Bellinzona-Airolo verlangsamen zur Zeit sieben Baustellen den Busverkehr und verkürzen die vorgesehene Umsteigezeit auf ein absolutes Minimum. Dank Funkverbindung zwischen Bus und Bahnhöfen kann aber die Flexibilität und Effizienz des öffentlichen Verkehrs garantiert werden.

Tiziano Pellegrini, Autopostali Ticino-Moesano

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