Änderungen zu Schneesport-Routen in Schutzgebieten sind online Erfreuliche Neuigkeiten aus dem Waadtländer Jura

Schneesportlerinnen und Schneesportler aufgepasst! Die klassische Haute-Route im Jura ist wieder durchgängig begehbar. Diese und weitere Änderungen sind auf der interaktiven Karte der Schutzgebiete aktualisiert.

In den letzten Jahren war die klassische Jura-Haute-Route im Waadtland unterbrochen. Dank dem Engagement von lokalen Bergsportlerinnen und Bergsportler wurden fehlende Routenabschnitte im Eidgenössischen Jagdbanngebiet «Le Noirmont» ergänzt. Nun sind auch mehrtägige Schneesporttouren (von Hütte zu Hütte) auf beiden vorderen Jurakreten wieder durchgängig begehbar. Diese und weitere Änderungen sind auf der interaktiven Karte der Schutzgebiete aktualisiert.

Informationen zu weiteren Änderungen in anderen Schutzgebieten und Kantonen sind hier zu finden. Neu gibt es eine eigene Signatur für einzelne Wege und Routen mit spezifischen Einschränkungen (z.B. nur bei geschlossener Schneedecke erlaubt). Sie werden grün gestrichelt und mit einem grünen Ausrufezeichen-Symbol dargestellt, vgl. Gipfel La Berra im Kanton Freiburg. Mit einem Klick auf das Symbol erfährt man die geltende Regelung.

Kälte, Schnee und Futterknappheit können für Wildtiere tödliche Folgen haben. Insbesondere mit Schneeschuhen bewegen sich Schneesportler häufig im Lebensraum des besonders empfindlichen Birk- und Auerhuhns: in lichten Wäldern, an lockeren Waldrändern und in Zwergstrauchgebieten. In diesen sensiblen Lebensräumen ist es besonders wichtig, auf den üblichen Routen zu bleiben – in den Schutzgebieten selbstverständlich ebenfalls.

Respektiere deine Grenzen

Indem du die vier Regeln der Kampagne «Respektiere deine Grenzen» befolgst, schonst du empfindliche Wildtiere und hilfst ihnen, dass sie diese kräftezehrende Zeit überleben. Mit einer sorgfältigen Tourenplanung kannst du dich rücksichts- und respektvoll in der Natur bewegen.

Flyer, Plakate und weiteres Material können direkt via Webseite des Vereins «Natur & Freizeit» bestellt werden. Mehr Informationen zur Kampagne «Respektiere deine Grenzen».