100 Jahre Weisshornhütte.

Jubiläum für die Weisshornhütte und die Besitzersektion Basel: Seit 100 Jahren steht oben auf dem Hohlicht, ca. 2950 m, eine einfache Unterkunft als Stützpunkt und Zufluchtsort der Alpinisten.

Das Weisshorn, für viele der schönste Berg der Alpen, hatte zwar schon früher eine Bergsteigerunterkunft. 1875 erbauten zwei Bergführer aus Randa ein Hüttlein, das aber bald wieder zerfiel. Als die Sektion Genf nicht auf den Vorschlag des CC, am Weisshorn eine Unterkunft zu errichten, einging, engagierte sich die Sektion Basel. Diese hatte kurz vorher die Stokjie-Hütte zwischen Tiefen-matt- und Zmuttgletscher wegen eines Lawinenniedergangs verloren. Nach eingehenden Beratungen wählte man den neuen Standort nicht weit von der alten zerfallenen Hütte auf ca. 2950 m. Am 9. Juli 1900 weihte man die Weisshornhütte mit 8 Schlafplätzen im Erd- und 14 im ersten Geschoss ein. Die Baukosten beliefen sich auf 8500 Franken. Die Hütte verzeichnete vor allem ab den Sechzigerjahren eine stetig steigende Belegung, sodass sich eine Erweiterung aufdrängte. Seit 1975 sind 30 Schlafplätze vorhanden.

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