23. Mammut International Mountain Marathon

6. August 1998 Zwei Tage im Zweierteam mit Karte, Kompass und Gepäck im Hochgebirge wettkampfmässig unterwegs: Das ist - auf Kürzestform gebracht - der Mammut International Mountain Marathon ( MIMM ), der in seiner Rangliste erstaunlich viele JO- und SAC-Teams aufweist.

Auch für Berggewohnte ist es eine besondere Herausforderung, ihre sportliche Laufform im Wettkampf mit rund 350 weiteren Teams zu messen. Und wenn dieser Sportanlass dann noch jedes Jahr an einem andern Ort in der Schweiz stattfindet, ist kartentechnisch und läuferisch für Abwechslung gesorgt.

Anzère als Austragungsort für 1998 Das diesjährige Austragungsge-biet, vor allem zwischen Sanetsch-und Rawylpass, gehörte zu den landschaftlich schönsten Austragungsor-ten in der 23jährigen Geschichte des MIMM. In Anzère musste traditionellerweise nach dem Start die zu absol- vierende Strecke mit Hilfe von Koordinaten der anzulaufenden Kontrollposten auf die Landeskarte übertragen werden. Im Rucksack trugen die Läuferinnen und Läufer all das mit, was sie für zwei Tage im Hochgebirge benötigten. Die geforderte Mindest-packung mit Zelt, Schlafsack, Kocher, Apotheke und Kompass dient dem sicheren Überleben im Fall eines Unfalles oder Wetterumschlags.

Höhepunkt des Wettkampfs war für viele einmal mehr das Camp auf einer Höhe von über 2000 Metern am Ziel der ersten Etappe. Wassser stand zur Verfügung, und der Abfall wurde entsorgt. Für alles andere war selbst zu sorgen. Dank des schönen Wetters konnte der Regenschutz im Rucksack bleiben, warme Kleider hingegen benötigte man nachts.

Ranglisten - auch wenn Mitmachen wichtiger ist als Siegen Gestartet wurde in mehreren Parcours mit unterschiedlicher Länge und verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Wie im vergangenen Jahr siegten in der Elitekategorie der Winterthurer Dany Schulthess mit seinem Teamkollegen Dominic Haag, Mitglied des OL-Nationalkaders. Bei den Damen war das Geschwisterpaar Annegret und Regula Hulliger aus Boll ( BE ) unschlagbar. Und erstaunlich gut rangierten sich die verschiedenen JO- und SAC-Teams.

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