70 Jahre SAC. Das älteste Sektionsmitglied

... draussen föhnig mit Aufhellungen

Das älteste Sektionsmitglied

70 Jahre SAC

Seit 70 Jahren ist Conrad Joos Mitglied der SAC-Sektion Bachtel. Ende letzten Jahres konnte ihm der Sektionspräsident Urs Schulthess seine Glückwünsche für dieses spezielle Jubiläum und den 10O. Geburtstag überbringen.

Bei diesem Besuch erzählte Conrad Joos aus seinem reichen Leben und spielte auf dem Klavier einige seiner Lieblingsstücke vor. Aufgewachsen in Rorschach, lag seine zweite Heimat in Andeer, dem Herkunftsort seiner Mutter. Selbst mit dem Velo nahm er den weiten Weg in Kauf. Auch mit der eigenen Familie – 1941 heiratete er Anna Winkler, später wurde er Vater zweier Buben und zweier Mädchen – hielt er sich oft im Schams auf. Kaum verwunderlich, dass Joos den Piz Beverin zu seinem schönsten Berg kürte. Angesprochen auf seine schönsten Bergerlebnisse, kommt die Antwort auch schnell: die Tourenwochen vom SAC in der Zapporthütte und auf dem Jungfraujoch sowie die Wanderwochen mit den Senioren im Münstertal und in Frankreich. Gerne erinnert sich Joos auch an den Sommergebirgs- und den Winterkurs, die er im Militär bei den Traintruppen absolvierte. Heute tritt er kürzer, ist aber immer wieder Gast beim monatlichen Seniorenhöck. Was ist das Geheimnis seines langen Lebens? « Alles mit Mass tun und die sozialen Kontakte pflegen ist wichtig », meint Joos nach langer Überlegung. Zudem schaut er – früher ein guter Geräteturner – auf körperliche Fitness: Morgengymnastik, Fussreflexzonenmassage und der tägliche Spaziergang im Wald gehören zum Pflichtprogramm. Und falls das Wetter zu ungemütlich ist, weicht er auf den Hometrainer aus. a Rita Dahinden, Sektion Bachtel dass der einzige Rausschmiss aus dem Verein anscheinend Jörg Kachelmann betrifft, wie sie augenzwinkernd auf dem Bachtel erzählten. Für gute Stimmung an den zwei Réunions sorgten auch die musikalischen Darbietungen, das eine Mal von der Ländlerkapelle « Die urchige Höckler », das andere Mal vom Männerchor Meilen. Neben dem geselligen Zusammensein kam es auf dem Bachtel auch zur obligaten Rede und Gegenrede, dem sogenannten « Chögele ». Organisator Erwin Ochsner wollte dabei beispielsweise wissen, wieso bei der Sektion Thurgau bei einer Frauentour Männer willkommen sind, oder wie es der neue Präsident der Sektion Randen schafft, von Bern aus zu leiten. Wenn auch nicht restlos alle Fragen geklärt werden konnten, so lassen sich doch spätestens bei den nächsten Réunions weitere Antworten finden. a Christoph Meier Foto: Rita Dahinden Foto: eg

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