A titre-d'aile. Trient-Mont-Blanc. Ulrich Ackermann (Foto)/Ghislaine Crouzy Cordonier (Text)

Ulrich Ackermann ( Foto/ Ghislaine Crouzy Cordonier ( Text )

A tire-d'aile. Trient–Mont-Blanc

Éditions pillet, 2007, Bildband, 169 Seiten, französisch/englisch, ISBN 978-2-940145-49-2. Fr. 87.– Der Umschlag dieses Bildbandes trifft den Inhalt. Er ist schwarz. Im edlen, matten Buchdeckel eingelassen der Titel Mont Blanc–Trient. Zwischen den Wörtern ein schmales, hochformatiges Fenster mit Tiefblick auf zwei Bergseen, in warmes Licht getauchte Granitfelsen und eine Staumauer. Der Stil des Schweizer Fotografen Ulrich Ackermann unterscheidet sich von der klassischen Bergfotografie. Erstens nimmt er seine Bilder aus der Luft auf, aus einem Helikopter, und verwendet dazu ausschliesslich eine Panoramakamera. Zweitens hält er diese selten horizontal, sondern meistens vertikal. So entstehen wie beim Schnitt durch eine Torte tiefe Einblicke. Nur dass sie bei Ackermann nicht immer so süss daherkommen. Er zeigt ein ehrliches Profil der Gebirgslandschaft im östlichen Mont-Blanc-Gebiet. Er erforscht Formen und Strukturen von Geröllfeldern, herbstgel-ben Lärchen, Schneebergen, aber auch die Beziehung der Bergwildnis zu Schnellstrassen, Sporthallen und Stauseen. Es ist ein spannender Querschnitt durch die Bergwelt von heute.

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