Courmayeur - Weltcup-Wettkampf am Fuss des Montblanc

Weltcup-Wettkampf am

Fuss des Montblanc

An einer Kletterwand, die hohe athletische Anforderungen stellte, und angesichts eines sehr hohen internationalen Leistungs-niveaus hat die Equipe Suisse gute Leistungen gezeigt.

Beeindruckende Wettkampfwand Im Vorfeld des Weltcups von Courmayeur war viel von der Wand die Rede, an der der Wettkampf stattfinden sollte, doch nur die wenigsten wussten, was sie wirklich erwartete. In der Tat gehört die im neuen Sportzentrum von Courmayeur bestehende ( fixe ) Kletterwand mit ihrem 25-m-Überhang zum « Gigantischsten », was es diesbezüglich zur Zeit gibt. Damit war auch der Charakter der Wettkampfrouten vorgegeben: steil, athletisch und entsprechend anstrengend.

Resume aus Schweizer Sicht Der 1O.. " " .Gesamtrang von Tina Schultz aus Bern und der 16.. " " .Gesamt-rang von Simon Wandeler aus Nottwil lassen für die Zukunft einiges erwarten. Für beide ist es ihr bisher bestes Weltcup-Resultat und zeigt, dass sie den Anschluss an die Weltspitze gefunden haben. Auch die weiteren Athleten und einige Junioren, die eine Startgelegenheit erhielten, kletterten ansprechend, und mit etwas Glück wäre eine Viertel- bzw.. " " .Halb-finalqualifikation noch möglich gewesen.

Einzig Elie Chevieux aus Petit-Lancy « erwischte » einen schlechten Tag und konnte sich zum ersten Mal seit langer Zeit in einem Weltcup nicht für den Final qualifizieren. Mit einem 15.. " " .Gesamtrang wären viele Athleten mehr als nur zufrieden gewesen, aber ein Weltklasse-Athlet wie Elie Chevieux wird eben nach andern Massstäben beurteilt.

Siegerin bei den Damen wurde die Belgierin Muriel Sarkany vor Martina Cufar aus Slowenien und Stéphanie Bodet aus Frankreich. Bei den Herren siegte zur grossen Überraschung aller der Russe Eugeny Ovchinnikov vor dem Italiener Christian Brenna und dem amtierenden Weltmeister François Petit aus Frankreich.

Gabriele Madiener und Hanspeter Sigrist, Oberbalm ( BE Die Wettkämpfe Bei den Ausscheidungen vom Samstag wurden jene Teilnehmer selektioniert, die zusammen mit den direkt qualifizierten Besten jeder Kategorie am Sonntag vormittag den Halbfinal bestreiten konnten. Die Final-Wettkämpfe des Nachmittags wurden in den interessanten von Hanspeter Sigrist und Claudio Notari eingerichteten Routen ausgetragen; sie verliefen spannend und mit zum Teil knappen Entscheidungen. Bemerkenswert und brillant waren ausser dem beeindruckenden Sieg von Cédric Lâchât in der Kategorie Jugend Herren auch die Siege von Alexandra Eyer bei den Juniorinnen und von Martin Grossen in der Kategorie Herren II. Sehr knapp ging der Wettstreit bei den Damen aus, bei dem Tina Schultz die Oberhand über Iva Hartmann gewann. Um die Sieger der Kategorien Herren I und Junioren zu ermitteln, waren zwei Superfinals nötig. Bei den Junioren erbrachten David Gisler und Matthias Müller die gleiche Leistung und erreichten ex aequo den ersten Rang, dagegen setzte sich in der Kategorie Herren I Elie Chevieux gegen Simon Wandeler durch.

Franco Bertoni, Montagnola /TI ( üm

itourenfahrer, Berg-teiger und -wanderer

er l' alpinista, lo sciatore l' escursionista

our l' alpiniste, le skieur t le randonneur

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