Das Hotel in den Alpen Die Geschichte der Oberengadiner Hotelarchitektur ab 1860

Der Klassiker über die Hotels in den Alpen hat eine Renovation erlebt. Das vor mehr als 20 Jahren erstmals publizierte Buch war seit Langem vergriffen. Nun hat die Autorin die Engadiner Hotelgeschichte aktualisiert und bis in die Gegenwart fortgeschrieben. Obwohl Isabelle Rucki im Juni 2012 nach schwerer Krankheit verstorben ist, konnte sie die Publikation bis zum Schluss begleiten.

Auf den Reisen zu Bäder- oder Höhenkuren entdeckten die Kurgäste die Schönheiten der Landschaft. Die Hotels entstanden, als die «schönen Alpen» als Reiseziel attraktiv wurden. Ein Abschnitt widmet sich den Grandhotels der Belle Époque – den «Schlössern ohne Könige». Die wichtigsten Hotelarchitekten werden vorgestellt. Im Kapitel «Hotelsterben und Formen der Wiederbelebung (1914 bis heute)» zeigt Rucki, was aus den Häusern geworden ist. Das Hotelbauverbot von 1915, die Baustile der klassischen Moderne, der Heimatstil, aber auch Um- und Neubauten werden anhand von Beispielen erläutert.

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