«Gesundungsvorschlage» der Hüttenfinanzen Zu «Aktion für unsere Hütten», ALPEN 6/2000

Ich habe Ihren Unterstützungsaufruf für die Hütten bekommen und möchte spontan dazu einige Gedanken einbringen. Vorauszuschicken ist, dass ich als SAC-Mitglied und Hüttenbenutzer immer froh bin um diese Institution und weder die umweltgerechte Nutzung noch die freundlichen Hüttenwarte und -wartinnen missen möchte. So weiter!

Den Unterschied des Übernach-tungsansatzes zwischen Mitgliedern und Nichtmitgliedern ist meiner Meinung nach viel zu klein. Ich denke, dass beispielsweise mit Mountainbikern vermehrt Gäste herangeholt werden, die bestimmt mehr bezahlen würden für ihr Hobby. Wenn man eine ganze Hütte mit Mountainbikern füllt (wie kürzlich erlebt), sollte man für die SAC-Berggänger schon einen spürbaren Unterschied machen. Nichtmitglieder sollten die Hütten nicht als billige Touristenunterkunft benützen können. Ich fände es durchaus sinnvoll, dass man - was mir übrigens noch nicht oft passiert ist — in den Hütten den SAC-Ausweis regelmässig kontrolliert. Der Preisunterschied zwischen Schlafen und Essen ist übrigens ein deutliches Zeichen dafür, dass die Übernachtungspreise weniger an die heutigen Kosten angepasst wurden als jene fürs Essen.

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