Graubünden Süd. Oberhalbstein/Albula/Davos/Engadin. Skitouren.

Neue Gipfel sind in Graubünden schon seit Jahrtausenden nicht mehr entstanden, aber immer wieder sind neue Skiberge entdeckt und beschrieben worden. Das zeigt ein kleiner Rückblick auf die Geschichte des SAC-Skitourenführers « Graubünden ». Die erste Ausgabe erschien 1962, 20 Jahre später die erweiterte zweite. Sie umfasste 238 Seiten. Die vierte Auflage des von Georg Calonder bearbeiteten Führers kam 1992 heraus, nun mit 341 Seiten. Dann übernahm Bergführer Vital Eggenberger das Spuren. Sein Werk Skitouren Graubünden.

Auf 500 lohnende Gipfelziele wird 650 Seiten dick – ein richtiges Handbuch, das in der Rucksackdeckeltasche nur knapp Platz hat. Und doch liess auch dieser Führer immer noch viele lohnende Gipfel und Hänge aus. Deshalb – und auch, um die Seitenzahl zu reduzieren – entschloss sich der SAC Verlag, Graubünden ski- und snowboardmässig auf zwei Bände aufzuteilen. Der vor zwei Jahren lancierte Band Skitouren Nordbünden deckt den Schneeraum Prättigau, Surselva und Rheinwald ab. Der nun neu erschienene Skitourenführer Graubünden Süd beschreibt auf knapp 500 Seiten die südöstliche Hälfte der weissen Bündner Berge zwischen Piz Buin und Piz Bernina, Piz Platta und Piz Chavalatsch, dem östlichsten Punkt der Schweiz. Er umfasst 400 Gipfelziele, davon 55 neue sowie unter 750 Skirouten 125 neue. Da gibt es einiges zu tun in den nächsten Wintern! Zum Beispiel in der Silvretta, diesem vergletscherten Skitoureneldorado, wo nicht nur gemütliche Skitourengänger ihr Glück finden, sondern auch Steilrinnenfahrerinnen ihren Kick. Der neue Eggenberger liefert ihnen dazu die Anleitung mit allen skitouristischen Infos. Wer allerdings rund um die Skistadt Davos aus eigener Kraft in die Höhe kommen will, braucht beide Bände der SAC-Skitourenführer zu Graubünden.

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