Haftungsfragen am Berg

Der Alpinsport ist ein Massenphänomen: Immer mehr Leute tummeln sich in den Höhen. Wer in die Berge geht, setzt sich Risiken aus. Wer haftet zum Beispiel, wenn eine Gruppe von Freunden eine Hochtour unternimmt und ein Unfall passiert? Ist es der Bergkamerad, der sich um die Organisation bemüht hat? Oder fällt die Teilnahme an der Tour unter den Begriff Eigenrisiko? Solchen Fragen geht die Schrift nach, die Anfang 2016 als Dissertation an der Uni Bern eingereicht wurde. Sie dürfte alle interessieren, die beruflich im Bergsport tätig sind - Tourenleiter von SAC-Sektionen, Bergführer, kommerzielle Veranstalter usw. Auch Haftungsfragen bei Klettersteigen oder Bauwerken werden im Buch angesprochen. Die Autorin ist selber aktive Alpinistin und stellt anhand konkreter Unfallbeispiele aus dem In- und nahen Ausland den Praxisbezug her. Das macht die Lektüre auch für Nichtjuristinnen und Nichtjuristen gut nachvollziehbar.

Feedback