Heliskiing – ein heisses Eisen

Das Fliegen in den Bergen ist ein Thema, bei dem die Emotionen rasch hochgehen. Schon in den 1950er-Jahren fand die teils polemisch geführte Debatte in den ALPEN ihren Niederschlag. Seit der Bundesrat im Jahr 2000 beschlossen hat, die Gebirgslandeplätze zu überprüfen, gehen die Wogen beim SAC hoch, sobald das Stichwort Heliskiing fällt. Denn es gibt Sektionen, die aus wirtschaftlichen Gründen jede Beschränkung des Heliskiings ablehnen, und andere, die es aus Gründen des Umweltschutzes am liebsten gleich ganz verbieten möchten. Der SAC-Zentral-verband, der 2002 von der Abgeordnetenversammlung beauftragt wurde, eine « Beschränkung und Lenkung » der Flüge im Gebirge zu fordern, steht zwischen den Fronten. Nun haben auf Einladung der Redaktion drei Sektionspräsidenten und der Zentralpräsident ihre Argumente auf den Tisch gelegt. Ab Seite 27 ist das Gespräch nachzulesen. Das Ziel der ALPEN ist, als Plattform für die verschiedenen Meinungen zu dienen. Damit Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sich ein Bild über die Argumente für und wider das Heliskiing machen können. Denn eines ist klar: Aus der verfahrenen Situation führt nur ein Weg, jener über den Dialog. Oder wie es Ernst Rota, Uto-Sek-tionspräsident, formulierte: « Wenn wir uns gegenseitig beschimpfen, löst das den Konflikt nicht. » Deshalb :Diskutieren Sie Ihre Ansichten übers Heliskiing mit jemandem, der nicht Ihrer Meinung ist, der aus einer anderen Region stammt, der statt in der Stadt auf dem Land lebt oder umgekehrt. So wird das Thema vom Problem zur Chance. Zur Chance, sein Gegenüber besser kennen- und verstehen zu lernen – und so hoffentlich eine gemeinsame Basis zu finden.

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