Jugendkonferenzen

Es ist der Jugendkommission ein grosses Anliegen, die Ideen und Erfahrung für die Planung, Organisation und Durchführung der Jugendförderung seitens der Basis aufzunehmen, um in der Diskussion gemeinsame Ziele und Wege zu finden. Die 2. Jugendkonferenzen der SAC-Jugend haben dazu Gelegenheit geboten. Jeweils ein Mitglied der Ruedi Meier Kinderbergsteigen Dank Ruedi Meiers unermüdlichem Einsatz ist es gelungen, das Kinderbergsteigen im Schweizer Alpen-Club zu etablieren. Bereits 1983 wurden erste Kontakte zum Kinderbergsteigen geknüpft. Nach seiner CC-Zeit organisierte Ruedi Meier 1985 und 1986 drei Versuchslager, die das CC 1986 dazu bewogen, das Kinderbergsteigen offiziell im SAC einzuführen. Als Folge der CC-Anerkennung und um die Idee des Kinderbergsteigens in die Sektionen hinaus zu tragen, wurde 1987 ein erster Einführungskurs für Leiter angeboten. Ein Jahr später waren bereits erste Sektionstätigkeiten im Kinderbergsteigen zu verzeichnen. Im Jahr 1991 wurde die Arbeitsgruppe Kinderbergsteigen, die Ruedi Meier präsidierte, gegründet. Die Arbeitsgruppe erarbeitet die fachlichen und didaktischen Grundlagen für das Kinderbergsteigen. In dieser Zeit betätigte sich Ruedi Meier auch als erfolgreich Buchautor: Im April 1995 hat er im SAC-Verlag das Buch Bergsteigen mit Kindern veröffentlicht, das in diesem Sommer mit einem Verzeichnis kindergerechter Klettergebiete ergänzt wird. Im Jahr der SAC-Jugend 1996 ist das KiBe in die SAC-Jugend und somit in den Gesamtclub integriert worden.

Ruedi Meier ist es zu verdanken, dass die Idee des Kinderbergsteigens erfolgreich in die Sektionen hinaus getragen werden konnte. 1997 werden 80 Sektionen das Kinderbergsteigen während rund 17000 Subven-tionstagen anbieten.

Flaviano Medici, Jugendbeauftragter SAC

Uis dem Clubleben

und einspracheberechtigte Instanz in Sachen Natur- und Landschaftsschutz auf Bundes- und Kantonsebene. Dadurch kann er sich nicht nur für den notwendigen Natur- und Landschaftsschutz, sondern auch gegen ein zu radikales « Hinausschützen » von uns Menschen aus der Natur frühzeitig und auf Gesetzesebene einsetzen.

Was und wie?

Schutz der Gebirgswelt = Querschnittsauf gäbe Zur Zeit wird ein mittelfristiges Arbeits- und Schwerpunktsprogramm erarbeitet. Da « Gebirgsschutz » nicht einfach isoliert betrieben werden kann, ist die verstärkte Integration des Umweltschutzes als Querschnitts-aufgabe in allen Bereichen des Clubs ein wichtiges Thema. Dies bedeutet Mitreden und Mitarbeit bei vielen Clubgeschäften - beispielsweise bei der Formulierung einer neuen Hüttenpolitik. In diesem Kontext ist auch ein Ausbau der ökologischen Ausbildung in J+S- und Tourenleiterkursen vorgesehen. Konzepte und Entwürfe für Kurse und Wochen sind in Arbeit, und das Programm 1998 wird erste Angebote enthalten.

Alpinsport und Umwelt Ein weiteres Schwerpunktthema ist der Problemkreis « Alpinsportarten -Umwelt », da in diesem Bereich das Konfliktpotential ständig zunimmt ( vgl. Editorial ). Unter der Leitung des SAC sollen die einzelnen Alpinsportarten besser koordiniert werden. Weiter müssen Grundlagen, Leitbilder und Regeln erarbeitet und ihre Umsetzung gesichert werden. Das Ziel dieser Arbeit ist, dass wir uns die möglichst freie Ausübung unserer geliebten Natursportarten in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz langfristig sichern können. Besonders aktuell ist hier das Thema Klettern und Naturschutz ( vgl. ALPEN 3/97 ). Auch die Überwachung der neu unter dem Patronat des SAC stehenden Ski-alpinismus-Wettkämpfe auf ihre Umweltverträglichkeit hin gehört zu diesem Themenbereich.

Kontakte, Vernetzung und Information Von grosser Bedeutung sind ferner die Kontakte zu den Sektionen und den Clubmitgliedern. Das ist einerseits die Beantwortung von Anfragen, anderseits zählen Besuche bei Sektionen oder von Regionalversammlun-gen dazu. Mit den Umwelt-Sektions-beauftragten haben wir ein Netz-

t'ita del club

fie du club

Natur/Infrastruktur

Schutz der Gebirgswelt, Hütten- und Rettungswesen

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