Kleiderhersteller verbessern Sozialstandards

Die Hersteller von Outdoorbekleidung stellen sich ihrer sozialen Verantwortung. Noch nicht genügend sind die Löhne, mit denen nicht in allen Fällen ein menschenwürdiges Leben möglich ist. Das stellt die Clean Clothes Campaign (CCC) fest, wie die Erklärung von Bern mitteilte. Mehr als zwei Drittel der befragten Hersteller haben sich soziale Richtlinien gegeben und diese öffentlich gemacht. Bei der letzten Umfrage 2010 war es ein Drittel gewesen.

Trotz der erfreulichen Entwicklung würden nur 7 von 25 befragten Unternehmen ihren Angestellten ein existenzsicherndes Einkommen garantieren. Drei der Firmen hätten auf die Umfrage gar nicht erst reagiert und keine Angaben über ihre Produktionsstandards gemacht, heisst es weiter.

Die Clean Clothes Campaign wurde 2009 lanciert, mit dem Ziel, die Herstellungsbedingungen in der globalen Textilindustrie zu verbessern. 15 von weltweit 250 Ablegern haben ihren Sitz in europäischen Ländern, darunter die Erklärung von Bern.

www.evb.ch/outdoor

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