Liebe Clubistinnen, liebe Clubisten

SAC – Berge bewegen Zeitschrift des Schw eiz er Alpen-Clubs

Die

Alpen

Rivista del Club Alpino Svizz er o

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Rev aisa dal Club Alpin Svizz er

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Revue du Club Alpin Suisse

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Foto: Seraina Bassin

Liebe Clubistinnen, liebe Clubisten

Anfang Juni haben die Abgeordneten, für mich etwas überraschend, die vom Zentralvorstand in der Finanzplanung beantragten zusätzlichen Mittel für die Massnahmen im Gender-Bereich abgelehnt. Auch der Schaffung einer Teilzeitstelle im Leistungs-sportbereich erwuchs Opposition. Der Zentralvorstand wird diesen Bedenken Rechnung tragen. Im Gender-Bereich muss ich nach dem Entscheid an der Abgeordneten versammlung feststellen, dass es uns nicht gelungen ist, darzulegen, dass es beim Thema Gender nicht ( nur ) um Frauenförderung geht. Zugegeben: Ich selbst benötigte auch einige Zeit, bis ich dies begriffen habe. Die zentrale Frage ist aber, wie die beiden Geschlechter miteinander umgehen, und zwar im gesamten Clubleben. Das heisst, dass eigentlich alle Bereiche angesprochen sind.

Das Thema Geschlechter ist ja nicht vom Tisch. Der Entscheid der Abgeordneten veranlasst uns aber, die effi zientesten Massnahmen herauszufi nden und dann umzusetzen, was durchaus auch positiv ist. Dabei erzielen manchmal kleine Massnahmen eine grosse Wirkung. Wieso erhalten zum Beispiel an einem Skialpinismuswettkampf die Damen einen kleineren Pokal als die Herren? Oder wieso werden im Internet meist die männlichen Formen verwendet? Hier kann man mit wenig Aufwand viel verbessern. Eines ist sicher: Wir werden das Thema Gender immer wieder aufgreifen und versuchen, es noch besser im Bewusstsein der Mitglieder zu verankern.

Frank-Urs Müller, Zentralpräsident

EIGER, EINE LANGE GESCHICHTE

Vor 150 Jahren wurde der Eiger erstmals bestiegen. Ein Blick zurück in die Erschliessungsgeschichte des Berges und ihre Rezeption. Zudem vier fotogra-fi sche Routenbeschreibungen ( S. 26 ), die mehr zeigen als nur die berühmte Nordwand.

DICKE LUFT FÜR ALPWIESEN

Wenn durch die Luftbelastung vermehrt Stickstoff auf die Alpwiesen gelangt, führt das zu einer Verminderung der Artenvielfalt. Darauf deutet eine neue Studie, die auf der Alp Flix durchgeführt wurde.

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