Liebe Clubistinnen, liebe Clubisten

In diesem Heft blickt unsere Vizepräsidentin Catherine Borel zurück auf das 147.. " " .Jahr unseres Clubs. Das Interview mit ihr finden Sie auf Seite 5O. Mein Blick wandert dagegen vorwärts auf die Abgeordnetenversammlung Anfang Juni. Die 224 Delegierten werden nach einem Marschhalt definitiv über die Realisierung des Projektes « Alpenlandschaft Zukunft » entscheiden ( Seite 60 ). Aber es geht auch um Geld. Unsere Ziele und die damit verbundenen Massnahmen und Projekte, z.B. die Erhöhung des Beitrages an das Schweizerische Alpine Museum, führen zu Mehraufwand, den der Zuwachs an Mitgliedern nicht zu decken vermag. Bisher haben wir diesen Aufwand schweren Herzens aus dem Vermögen bezahlt, etwa aus dem Hütten- und dem Naturschutzfonds. Unser Vermögen sollte eigentlich nicht unter die Grenze von 25% eines Jahresumsatzes sinken. Derzeit liegt es bei etwa 21%. Darum wird unser finanzieller Spielraum immer kleiner. Wir könnten nun die Kosten senken, was aber auf die hohe Qualität unserer Dienstleistungen zurückschlagen würde, von denen Sie, liebe Mitglieder, profitieren. Oder wir könnten für die Ausbildungskurse mehr verlangen. Das wollen wir nicht. Seit der letzten Beitragserhöhung 2001 sind immerhin zehn Jahre vergangen. Allein die Teuerung betrug seither 6,5%. Das heisst: Der effektive Wert eines Mitgliederbeitrags von damals 60 Franken ist seither um fast vier Franken gesunken. Aus diesen Gründen werden die Delegierten über eine Erhöhung des Mitgliederbeitrages ( Fr.5.– für Einzelmitglieder; Fr.8.– für Familienmitglieder ) zu befinden haben. Glauben Sie mir, es ist für mich nicht erstrebenswert, als Präsident, in dessen Amtszeit die Mitgliederbeiträge erhöht worden sind, in die Annalen des SAC einzugehen. Aber ich bin überzeugt, dass wir diesen Schritt tun müssen, um die Erfolgsgeschichte des SAC weiterschreiben zu können. Schliesslich gilt: Was nichts kostet, ist auch nichts wert! Und der SAC hat durchaus seinen Wert. Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühsommer mit letzten Skitouren, ersten Bergwanderungen oder Klettereien im warmen Fels.

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