Mit Pinsel und Pickel

Gleich zweimal stellt Nos Montagnes, die Zeitschrift des Schweizerischen Frauen-Alpen-Clubs (SFAC), im Herbst 1943 das Buch Pinceaux et piolet: autobiographie anecdotique ihrer Mitarbeiterin Clara Durgnat-Junod (1901–1966) vor. Im Oktoberheft wird das im gleichen Monat gedruckte Werk fein gewürdigt: Die Autorin, schon bisher als Bergmalerin bekannt, «handhabe die Feder so leicht wie die Pinsel oder den Pickel». Das mit fünf schwarz-weissen Reproduktionen farbiger Gemäldesowie drei Fotos geschmückte Buch enthält auf 200 Seiten alpine Erlebnisse und Geschichten, Gedanken und Gedichte. Feine Lektüre für diejenigen, die das Französische so mühelos anwenden wie Clara Durgnat-Junod Feder, Pinsel und Pickel. Im Novemberheft druckt die SFAC-Zeitschrift dann das zweiseitige Gedicht Le torrent de Salanfe ab, begleitet von einem Aquarell des Bergbaches. Und so beginnt die erste Strophe: «Ich wurde aus einer seltsamen Vermählung geboren: / Meine Mutter, weisser Schnee, / Mein Vater, schwarzer Fels.»

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