Schweizer WM-2001-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer

In Winterthur aktiv dabei

Sie trainieren noch mehr als in normalen Zeiten, sie freuen sich besonders auf das einheimische Publikum, ohne sie gäbe es keine Kletter-WM – unsere Athletinnen und Athleten. Neben all den internationalen Athleten wird es besonders spannend sein, « unsere » Schweizer WM-Teilnehme-rinnen und -Teilnehmer, hier in Kurz-porträts vorgestellt, in den Routen wiederzuerkennen und sie – wie alle andern – kräftig zu unterstützen, denn eines ist sicher: Alle bieten Klettergenuss auf höchstem Niveau. Alle Elite- und zwei Nachwuchs-Kaderathleten/-athletinnen haben sich Anfang Juli, als die Selektionen noch nicht abgeschlossen waren, Gedanken darüber gemacht, was eine Kletter-WM im eigenen Land für sie bedeutet.

Thomas Achermann, Sektion St. Gallen: « Eine Teilnahme ist eine grosse Ehre für mich, und ich wünsche der WM viele Besucher, ein gutes Gelingen und unserem Sport ein grösseres Ansehen. » Matthias Müller, Sektion Altels: « Ich hoffe sehr, dass diese WM das Klettern in der Schweiz bekannter macht und wir etwas mehr Medienpräsenz erhalten. » Alexandra Eyer, Sektion UTO: « Eine WM im eigenen Land heisst eine neue Herausforderung und ganz viel Motivation. » Urs Schönenberger, Sektion Randen: « Unterschiede zu einer WM im Ausland? Neben dem Heimpublikum vor allem das Aufwärmen an der eigenen Trainingswand. » Susanne Etter, Sektion Zimmerberg: « Vielleicht ist das die einzige Gelegenheit, an einer WM überhaupt teilzunehmen. Ich wünsche einen attraktiven Wettkampf für die Athleten und die vielen Zuschauer. » Simon Wandeler, Sektion Pilatus: « Ich wünsche mir, dass es für alle Beteiligten eine erfolgreiche WM sein wird. » Annatina Schultz, Sektion Bern: « WM ist WM – also immer ein spezieller Wettkampf mit andern Gesetzmässigkeiten. In Winterthur wird sicher die Sprache des Speakers vertraut klingen. » Fo to s: zv g DIE ALPEN 8/2001 Martin Felix, Sektion Piz Platta: « Unterstützt werde ich täglich am intensivsten von jener Person, die mit mir klettert. Am meisten freue ich mich auf die Millionen an Preisgeldern !» Didier Berthod, Sektion Monte Rosa: « Ich visiere nicht erste Plätze an, denn meine Lehre lässt mir nur wenig Zeit zum Trainieren. Ich will einfach das Beste machen, was ich kann. » Cédric Lachat, Sektion Jura: « Ich bin glücklich, dass die WM in der Schweiz stattfindet, so ist es für meine Freunde keine grosse Reise nach Winterthur, wo man unsere Sprache spricht – beinahe mindestens! Ich hoffe auf viele Zuschauer und eine tolle Ambiance. » Diego Lampugnani, Sektion St. Gallen: « Mit der hohen Schweizer Beteiligung und dem vorwiegend einheimischen Publikum wird die Stimmung sicher supergut sein und auch anders als im Ausland. » Roman Felix, Sektion Piz Platta: « Worauf ich mich freue? Auf eine coole Wand mit vielen guten Routen. » David Gisler, Sektion Randen: « Ich freue mich sehr darauf, die ausländischen Wett-kampfkollegen einmal in der Schweiz begrüssen zu dürfen und gleichzeitig meinen Freunden diese Sportart auf internationalem Niveau näher bringen zu können. » Raphaël Lachat, Sektion Jura: « Da man sich im eigenen Land verpflichtet fühlt zu gewinnen, ist es stressi-ger. Ich hoffe, die Schweiz gut zu vertreten, und freue mich zu zeigen, was ich kann. » Stéphanie Louis, Sektion Genf: « Super, wenn ich teilnehmen kann. Ich werde alles geben, dass die Zuschauer zufrieden sind. Ich hoffe auf interessante Routen und eine gute Stimmung unter den Wettkämpfern. »

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