Studie über «Höhenkrankheit in den Schweizer Alpen»

« Höhenkrankheit in den Schweizer Alpen »

Viele Bergwanderer und Alpinisten leiden bei Touren über 2500 m an Schlaflosigkeit, Kopfweh oder Erbrechen - alles Symptome für eine ungenügende Anpassung an die Höhe. Diese Anzeichen können sich sogar zu massiven Atemproblemen verschärfen, die den Alpinisten zum sofortigen Abstieg in tiefere Lagen zwingen, will er sich nicht einer lebensgefährlichen Höhenkrankheit aussetzen. Über den Ursprung der Höhenkrankheit ist noch vieles unbekannt. Deshalb setzt sich zur Zeit ein medizinisches Forschungsteam unter der Leitung von Prof. J. Biollaz und Dr. P.O. Bridevauxvom Universitätsspital Lausanne intensiv mit diesem Thema auseinander. Speziell erforscht wird die Funktion der Niere in solchen Höhenlagen, da ihr offenbar eine bedeutende Rolle zukommt. Die umfangreichen Studien erfolgen in der Capanna Margherita auf 4559 m. Die Projektkosten belaufen sich auf Fr. 18000O.und werden vom Nationalfonds, von Universitätsinstituten, von der Emil-Huber-Stockar-Stiftung sowie von privaten Spendern getragen. Der Leitende Ausschuss des CC Basel hat nun beschlossen, sich an dieser Studie mit Fr. 1000O.zu beteiligen. Erhofft werden wichtige Aufschlüsse über die Höhenkrankheit in den Schweizer Alpen und Erkenntnisse für die Prävention, die Bergwanderern und Alpinisten zugute kommen sollen. Die Studienergebnisse werden nach Abschluss der Forschungsarbeiten in den ALPEN veröffentlicht.

Gem. Mtlg.

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