«Gemütliche Hüttenabende»

Was genau machen Sie in Ihrer Sektion? Ich bin Hüttenchefin der Heftihütte an der Schrattenfluh. Ich kümmere mich um den Unterhalt und nehme Reservationen entgegen. In kleinem Umfang unterhalten wir von der Sektion Emmental auch Kletterrouten und die Hüttenwege. Wie viel Zeit investieren Sie dafür? Schwierig zu sagen. Stehen Bauarbeiten an, sind wir auch mal eine ganze Woche auf der Hütte. Sonst sind regelmässige Kontrollgänge nötig, im Schnitt alle ein bis zwei Monate. Es gibt aber auch andere Sektionsmitglieder, die sich um die Hütte kümmern. Hinzu kommt die Administration, zum Beispiel Telefonate mit Gästen und Abrechnen. Es sind einige Stunden im Monat. Was ist mühsam und was schön an Ihrem Amt als Hüttenchefin? Mühsam ist, dass eingebrochen wird, die Kasse wurde schon ausgeräumt. Auch Lampen wurden geklaut. Es kommt leider auch vor, dass die Gäste eine Sauerei hinterlassen. Wichtiger sind mir aber die schönen Dinge. Zum Beispiel die Arbeitseinsätze, wenn viele Hände gemeinsam ein Projekt realisieren, oder gemütliche Hüttenabende. Wie würden Sie einer Nachfolge Ihre Stelle schmackhaft machen? Man hat eine Beziehung zur Hütte. Man trägt Verantwortung. Die Sektion schenkt einem Vertrauen, wir können auch Umbauten planen und Projekte entwickeln. > Viel Amt, wenig Ehre? Wir stellen zum europäischen Jahr des Ehrenamts bis Dezember Ehrenamtliche in den Sektionen vor.

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