Hüttenkurzmeldungen

Umbau der Lidernenhütte

Die Hütte ist wegen Umbau vom 11. April bis 29. Juli 2008 geschlossen. Ab ca. 1. Juni ist die Hütte bei schönem Wetter für Tagesgäste geöffnet. a schaffen. Das heisst aber nicht, dass sie nichts vom Rest der Welt wissen wollen. Im Gegenteil, sie bieten auf ihrem Hof anderen Menschen eine « Auftankstelle » in grossartiger Umgebung. Wer hier in die Ferien kommt, ein landwirtschaftli-ches Praktikum absolviert oder freiwillig für eine Zeit arbeiten will, der ist willkommen und bekommt etwas mit vom harten, aber ehrlichen Leben in den Bergen. 1 Im Laufe der Jahre sind immer wieder neue Projekte realisiert worden. 1990 begannen Senns die Alpe Magnello zu bewirtschaften. 1997 wurde ein neues Alpgebäude mit kleiner Käserei aufgebaut, und nun leben dort oben weit über dem Val di Campo nebst Kühen eine stattliche Zahl Wollschweine. Auf der Anhöhe von Munt la Reita stehen zudem heute sechs mit Stil eingerichtete Gästeunterkünfte, ferner ein Matratzenlager, eine Gästeküche und ein kleiner Zeltplatz mit direkter Sicht auf den majestätischen Pizzo del Forno, der am Ende des Tales thront. Verena und Markus Senn sind mit ihrer Arbeit noch lange nicht fertig: Ideen wie Theater, Kino, Musik, Vorträge oder eine Töpferei nehmen Gestalt an und werden nach und nach realisiert.

Wiederbelebtes Dorf

Munt la Reita ist ein Familienbetrieb. Die älter gewordene Jungmannschaft hilft tatkräftig auf dem Hof mit. Ihnen verdankt Munt la Reita den sanften Einstieg ins Kommunikationszeitalter. Sie realisiert auch neue Projekte, repariert die Maschinen und besorgt die immer noch « handfesten » Arbeiten auf dem nun bereits 60 Hektaren grossen Land. Die Familie Senn hat ihre Ideen konsequent verfolgt und so neues Leben nach Cimalmotto gebracht. Das zeigt sich auch im Tourismus. Munt la Reita ist nicht mehr der kleine, verträumte Berghof, zumindest nicht im Sommer. Dann überschwemmen Feriengäste Cimalmotto, wandern am Berghof vorbei oder fahren gleich mit dem Auto vor. Bald werde er « Blechkühe » hüten müssen, lacht Markus Senn.

Immer spürt man die Freude und die Zufriedenheit mit dem Leben auf dem Hof bei Senns. Neue Herausforderungen werden mit ebenso neuen Ideen angegangen. Die Vision vom Bauersein als Lebensgrundlage, als « Unterbau » des Lebens, auf dem ein Überbau von Kunst, Kreativität und Kultur fusst, ist nicht verloren gegangen. Sie wird weiter verwirklicht, in kleinen und hoffentlich auch grossen Schritten. a Mischu Wir th, Bern 1 Informationen unter www.muntlareita.ch Die Alpe di Magnello ist über einen Wanderweg von Cimalmotto in zwei Stunden erreichbar. Und für Käseliebhaber lohnt sich ein Blick in die kleine Käserei allemal.

Foto: Mischu W ir th

Feedback